Teufel Rockster XS, Bamster XS & Boomster XL im Test: klein und superlaut

Jetzt, wo das Wetter draußen endlich in Richtung Sonnenschein tendiert, können wir alle unsere Wohnungen verlassen und draußen das Leben genießen. Blöd nur, dass Musik vom Smartphone meist ziemlich bescheiden klingt. Aber dafür gibt es Abhilfe. Wir haben den Teufel Bamster, den Teufel Rockster und den Teufel Boomster XL für Euch getestet.

Bamster XS: der Hosentaschen-Töner

Der kleinste Lautsprecher im Teufel-Sortiment ist der Bamster XS (gesprochen: Bämster). Er passt in die Hosentasche und ist ungefähr so leicht wie ein Smartphone. Wenn Ihr also etwas sucht, das Euch kein zusätzliches Gepäck verursacht, solltet Ihr Euch den Bamster genauer anschauen. Klanglich ist die Mini-Box auf jeden Fall ein Upgrade für die meisten Smartphones. Erwartet allerdings nichts zu viel Bass - wo sollte der in diesem Kleinformat auch herkommen?

Richtig gut gefallen hat uns die Sprachdarstellung. Also wenn Ihr unterwegs einen Film gucken wollt, eignet sich der Bamster XS sehr gut. Er bringt auch eine eingebaute Freisprecheinrichtung für Konferenzen mit. Per Bluetooth oder Klinkenkabel verbindet Ihr Euer Smartphone mit der Box. Der Akku hält bis zu 14 Stunden, dank einer Schnellladefunktion ist er innerhalb von zwei Stunden schon wieder aufgefüllt. Für die Mini-Box müsst Ihr 80 Euro zahlen, was gemessen an der Leistung ein guter Deal ist.

Rockster XS: die weniger druckvolle Dose

Den Rockster XS könnt Ihr im Quer- und Hochformat verwenden. Er ist handlich und stabil. Durch sein Aluminiumgehäuse ist der Lautsprecher spritzwassergeschützt und stoßfest. Interessant ist der Outdoor-Modus, bei dem die Höhen und Mitten angehoben werden, um mehr Durchschlagskraft zu erzeugen oder der Party-Modus, bei dem Ihr zwei Smartphones mit dem Gerät koppeln könnt, um Musik aus zwei verschiedene Playlists zu mischen. Der Akku soll bis zu 14 Stunden halten.

So weit so gut - wäre da nur nicht der Blechklang. In unserem Test haben wir den Rockster XS mit vielen verschiedenen musikalischen Stilrichtungen gefüttert, doch alles klang wie aus einer Dose. 180 Euro empfinden wir deshalb als zu hoch angesetzt.

Boomster XL: schwer in Ordnung!

Der Boomster XL ist die teuerste und klanglich beste Box in unserem Test. Lässig schwingt Ihr Euch das 10-Kilo-Teil mit einem Gurt über die Schultern. Doch Größe und Gewicht haben ihre Berechtigung. Spätestens dann, wenn Ihr den Sound hört, der aus dieser schwarzen Kiste kommt. Der Boomster verfügt über zwei Hochtöner, zwei Mitteltöner und einen Downfire-Subwoofer, der ordentlich Dampf machen kann. So klingt nahezu jedes Genre richtig gut. Durch eine Maximalleistung von 80 Watt eignet sich das Teil auch für die größeren Partys im Freien. Betreibt Ihr den Boomster XL bei Zimmerlautstärke, hält der Akku acht Stunden durch. Können wir bestätigen.

Eure Smartphones verbindet Ihr per Bluetooth, Klinkenkabel oder NFC. Bei Letzterem könnt Ihr bis zu sechs Profile anlegen. Zusätzlich hat der Boomster XL noch eine Radioantenne an Bord und bietet einen USB-Port, über den Ihr Euer Handy laden könnt, während es Musik spielt. Einziger Nachteil: Das Gehäuse besteht aus eloxiertem Aluminium und ist dadurch zwar schick, aber auch kratzanfällig. Wenn Ihr die Kiste vor allem draußen verwendet wollt, ist das schade. Die sehr gute Leistung hat ihren Preis: 600 Euro kostet die Klangbox.

Fazit

Braucht Ihr etwas Handliches, solltet Ihr Euch den kleinen Bamster XS anschauen. Für die meisten Situationen ist die Mini-Kiste ein guter Begleiter. Wenn Ihr Euch etwas Besonderes leisten wollt und Lust auf nahezu perfekten Klang für die nächste Freiluftfeier habt, wird der Boomster XL Euch nicht enttäuschen. Und wenn Ihr Euch nicht sicher seid: Der Hersteller lässt Euch acht Wochen Probehören.


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