Yi Erida im Test: die 120-km/h-Drohne im Hands-on [mit Video]

Dieses Fluggerät lässt die DJI Mavic Pro alt aussehen: Die Erida der Action-Cam-Spezialisten Yi soll eine Spitzengeschwindigkeit von 120 km/h erreichen. Wir konnten uns den Karbon-Tricopter auf dem MWC in Barcelona genauer ansehen.

Die Specs sind wirklich beeindruckend: Das gesamte Gehäuse ist aus Karbon gefertigt, was trotz der Größe ein Gewicht von nur 1,3 Kilogramm ermöglicht. Für einen einfachen Transport lassen sich zwei Rotoren abklappen. Die Motoren von T-Motor sind speziell an die Yi Erida angepasst und ermöglichen die Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h in der Luft. Zum Vergleich: Die DJI Mavic Pro erreicht in der Spitze rund 65 km/h. Umso beeindruckender, dass der Hersteller auf der Unterseite noch einen Gimbal angebracht hat, über den eine Actioncam wackelfreie Videos aufzeichnen kann.

4K+ mit 60 Bildern pro Sekunde

Das passende Modell präsentierte Yi ebenfalls in Barcelona: die Yi 4K+. Der Unterschied zur Yi 4K, die wir bereits gestestet haben, ist schnell erklärt: Das neue Modell zeichnet 4K-Videos nun mit 60 Bildern pro Sekunde auf, nicht mehr nur 30. Wahlweise lässt sich aber auch die Yi 4K unter der Drohne anbringen.

Gestartet wird eine Aufnahme mit der passenden App für iOS und Android. Eine Fernsteuerung gehört kurioserweise nicht zum Lieferumfang. Heißt: Das Geschoss steuert Ihr nur mit einem Smartphone. Wahlweise mit zwei Händen oder in einem sogenannten "Magic-Stick-Modus", bei dem Ihr nur eine Hand zur Steuerung braucht. Darüber hinaus sollen sich auch wichtige Daten, wie der Akkuladestand, die Entfernung sowie die Flugzeit über die Software abrufen lassen. Ein Hardware-Update zur Steuerung mit einer echten Fernbedienung soll aber möglich sein.

Flugzeit von 40 Minuten

Die Flugzeit soll übrigens rund 40 Minuten betragen. Zum Vergleich: Die DJI Mavic Pro kommt auf rund 27 Minuten. Möglich macht das ein 6700 mAh großer Akku, der sich einfach aus dem Gehäuse entnehmen lässt.

Vorläufiges Fazit: Will ich haben!

Die Yi Erida ist keine Drohne. Sie ist ein Biest. Und soll für rund 1000 Euro in knapp zwei Monaten erscheinen. Auf den Test freue ich mich schon. Auch wenn es nicht einfach sein wird, für ein so schnelle Drohne ein geeignetes Gelände zu finden.


Weitere Artikel zum Thema
Apple Watch: watchOS-6-Update fördert Fitness-Featu­res – ohne iPhone
Lars Wertgen
Apple Watch Series 4
Die Apple Watch bekommt im Herbst das Update auf watchOS 6. Die Smartwatch wird dann ein besserer Fitnesstracker als sie es bisher ist.
Smart­watch mit Kamera: Diese Uhren können knip­sen
Andreas Marx
Mit manchen Smartwatches könnt ihr auch Bilder schießen.
Ihr sucht eine Smartwatch mit Kamera? Wir verraten euch, welche es gibt und was sie können.
PlaySta­tion 5 ohne Warten: Next-Gen-Konsole soll schnell laden
Guido Karsten
Der Nachfolger der PS4 könnte Ladebildschirme verbannen
Die PlayStation 5 könnte eine Wunderwaffe gegen Ladebildschirme im Gepäck haben. Sony hat ein entsprechendes Patent schon vor Jahren eingereicht.