5 Tipps für das perfekte Fitness-Selfie

Wie bei anderen Aufnahmen auch, solltet Ihr beim Fitness-Selfie auf genügend Licht achten
Wie bei anderen Aufnahmen auch, solltet Ihr beim Fitness-Selfie auf genügend Licht achten(© 2015 CC: Flickr/marcovdz)

Ob im Fitnessstudio, draußen beim Freeletics oder beim Marathonlauf – Sportler zeigen ganz gern mal, was sie drauf haben – auch auf Selfies. Damit Ihr nicht erst beim Fotografieren mit dem Smartphone ins Schwitzen kommt, sind bei der Aufnahme ein paar Dinge zu beachten. Hier ist das Trainingsprogramm für das perfekte Selfie.

Finger von der Linse

Ein kräftezehrendes Fitness-Training ist anstrengend genug. Dann auch noch den 5,5-Zoll-Klopper mit ruhiger Hand halten? Ein Muss. Dabei unbedingt drauf achten, dass kein Finger auf der Linse ruht und auch das Gesicht gut im Bild ist. Apropos Gesicht: Wer seine Muskeln zu angestrengt anspannt, riskiert mit verzerrter Miene unfreiwillig Lacher auf Empfängerseite. Achtet zudem darauf, dass andere Athleten nicht mit in Euer Bild rutschen. Nicht alle Menschen werden gern beim Training fotografiert.

Der Winkel muss stimmen

Gerade dann, wenn Muskeln und erstklassige Proportionen auf dem Selfie gut zur Geltung kommen sollen, zählt der richtige Aufnahmewinkel. Euren Vorzeigekörper solltet Ihr deshalb diagonal von oben herab fotografieren. Weil Eure Hüfte dadurch schmaler, andererseits der Oberkörper infolgedessen breiter wirkt. Vorausgesetzt, Ihr wollt beim Empfänger mit breiten Schultern punkten.

Lichtverhältnisse checken, Kontraste erhöhen

Wer im Fitnessstudio für seine Selfies superteures Licht-Equipment aufstellt, gilt hinterher unter den Trainingspartnern vermutlich nicht mehr als der oder die hellste Leuchte auf der Matte. Dennoch ist – wie bei jedem anderen Shooting auch – viel Licht essenziell für gute Aufnahmen. Holt das Beste aus der Studiobeleuchtung raus: Stellt euch direkt unter eine Lichtquelle, die das Licht von oben auf Euren Body wirft.

Das direkte Licht von oben erhöht den Kontrast bei Muskelpartien. Ein bisschen Schummeln ist erlaubt. Nutzt die Bearbeitungsfunktion Eurer Galerie- oder Kamera-App und zieht die Kontraste noch etwas an. Merkt doch eh keiner. Instagram? Dann probiert mal den Sierra-Filter aus.

Kurz vor der Aufnahme pumpen

Wer öfter ein Muskeltraining absolviert, weiß es längst: Auch nach kurzen Trainingseinheiten wirken Muskeln auffälliger, weil sie besser mit Blut versorgt werden. Vor dem Selfie also bestenfalls erst noch ein paar Übungen absolvieren.

Aber am wichtigsten: lächeln!

Ja, so ein Training kann schon mal hart sein. Diese Härte muss aber nicht unbedingt über ein Selfie transportiert werden. Ein Lächeln im Gesicht macht Euch sympathisch. Zeigt, dass Ihr Freude am Training habt und stolz auf Eure Muskeln seid – ohne damit gefährlich wirken zu wollen.

Zusammenfassung

  • Grundsätzlich gilt: Beim Knipsen von Selfies den Finger von der Linse nehmen, Gesicht ins Bild schieben – andere Athleten bestenfalls nicht mit aufs Foto nehmen
  • Kopf und Körper diagonal von oben fotografieren, dabei in die Kamera schauen. Der Aufnahmewinkel lässt die Hüfte schmal und die Schultern breit erscheinen
  • Muskeln mit Kontrasten verstärken. Durch direktes Licht von oben oder durch Nachbearbeitung im Foto-Editor
  • Kurzzeitiges Muskeltraining pumpt Blut in die Adern. Dadurch wirken Muskeln dicker
  • Auch auf Fitness-Selfies immer schön lächeln