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Google Pixel 6 (Pro) auf Foto-Tour: Die Kamera-Tricks im Check

Mit dem Pixel 6 Pro unterwegs in Hamburg
Mit dem Pixel 6 Pro unterwegs in Hamburg (© 2021 CURVED )
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Schon die Pixel-Geräte der vergangenen Jahre waren Fotografen-Lieblinge. Mit dem hauseigenen Google-Tensor-Chipsatz soll das neue Pixel 6 nun auch deutlich klüger sein als die Vorgänger. Wie sehr sich das beim Fotografieren auswirkt und was die Kamera-Linsen überhaupt leisten, haben wir auf einer Foto-Tour für euch unter die Lupe genommen.

Braucht ihr eine intelligente Kamera? Google meint "ja" und spendiert daher der Foto-App im Pixel 6 (mit Vertrag hier erhältlich) und Pixel 6 Pro ordentlich KI. Menschen aus dem Hintergrund verschwinden lassen, "Aktion"-Effekte aufs Foto zaubern und Langzeitbelichtung in Sekundenschnelle: Google verspricht durch maschinelles Lernen Foto-Magie auf Knopfdruck. In der Hamburger Hafencity haben wir die Probe aufs Exempel gestartet.

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Aber stecken wir erst einmal die Rahmenbedingungen der Pixel-Kamera ab: Es erwartet euch eine Hauptkamera mit 50 MP, sowie ein Ultraweitwinkelobjektiv mit 12-MP-Sensor. Exklusiv im Pro-Modell findet sich außerdem eine 48-MP-Telelinse mit vierfachem optischen Zoom.

Das Herzstück – Googles Tensor-Chipsatz – findet ihr in beiden Modellen, wodurch ihr mit beiden Geräten Zugriff auf die KI-Effekte habt. Einen Unterschied zwischen Google Pixel 6 und Google Pixel 6 Pro (mit Vertrag hier erhältlich) bei der Fotoqualität von Haupt- und Ultraweitwinkelkamera konnten wir übrigens nicht feststellen. Den Unterschied macht hier wohl nur das Zoom-Objektiv der Pro-Version aus.

Tipp-Ex fürs Handy:  Der magische Radiergummi

Starten wir mit dem, aus unserer Sicht, praktischsten Feature. Denn damit macht Google Schluss mit "Photo-Bombing". Folgende Situation: Tolles Motiv ausgesucht, perfekte Einstellung gefunden und ausgelöst. Erst beim Posten auf Social Media fällt dann auf, dass im Hintergrund eures Super-Selfies der Touri mit haarigem Bierbauch durchs Bild läuft. Das Bild ist also hinüber, ihr könnt nochmal von vorne anfangen.

Nicht so mit dem neuen Google Pixel 6 (Pro). Nach der Aufnahme drückt ihr einfach auf den "magischen Radierer" und ungewünschte Bildinhalte verschwinden wie von Zauberhand. Das Handy schneidet störende Elemente heraus und errechnet einen passenden Bildinhalt durch Betrachtung des restlichen Fotos. Google Pixel 6 hat in unserem Portrait die Passantin ohne Probleme zum Verschwinden gebracht.

Trotz des Namens ist das Feature dann aber doch keine Magie, sondern kennt gewisse Grenzen. Entfernt ihr eine große Menschenmasse, dann fehlt der KI Bildkontext um den leeren Raum überzeugend zu füllen. Auch als wir das Feature in der prallen Sonne getestet haben, gab es ein kleines Problem: Die Leute waren weg, nur ihre Schatten nicht. Spooky.

Immer in Bewegung bleiben

Es ist mit einer herkömmlichen Kamera gar nicht so einfach die Bewegung eines Objekts einzufangen. Bei langer Belichtung ist das Motiv unscharf und bei kurzer Belichtung fehlt das Gefühl der Bewegung auf dem Bild. Stattdessen müsst ihr die Kamera im genau richtigen Tempo mit eurem Motiv bewegen. Oder aber ihr macht einfach ein "Action-Foto mit Schwenkeffekt". Dieser Effekt mit dem catchy Namen steht euch im Pixel zur Verfügung.

Das funktioniert nicht nur bei der Hamburger Hochbahn, sondern bringt auch etwas Action in Portraits. So sind die Autos einer vielbefahrenen Straße im Hintergrund nur noch Schlieren und lenken nicht vom Vordergrund ab. Und unser Model (CURVED-Redakteur Lukas Welter) im Vordergrund musste auch nicht sekundenlang stillhalten und wird trotzdem scharf dargestellt.

Ein weiterer Trick ist die Errechnung einer Langzeitbelichtung. Das klappt ganz ohne Stativ oder viel Geduld. Im Handumdrehen hat die KI im Pixel die Bewegungen im Bild erkannt und verstärkt. Das Praktische daran: Wenn euch das Ergebnis nicht gefällt, dann könnt ihr mit einem Klick zum Originalbild zurückkehren. Gut, wenn man den Modus versehentlich aktiviert hatte. Was mir natürlich während der Foto-Tour kein einziges Mal passiert ist …

Das passende Portrait

Natürlich scheut sich Google Pixel 6 auch nicht vor der Königsdisziplin der Fotografie. Im Porträt-Modus macht ihr Fotos, bei denen das Handy automatisch Hinter- und Vordergrund durch eine leichte Unschärfe voneinander abtrennt. Richtig viele Möglichkeiten gibt es dann aber noch im Nachhinein.

In der Nachbearbeitung gibt euch Pixel 6 eine ganze Palette an Optionen. So lässt sich die Tiefenschärfe nachträglich anpassen. Sowohl was die Intensität des Effekts angeht als auch die davon betroffene Ebene. Stehen zum Beispiel zwei Personen hintereinander, dann ist es eure Entscheidung, welche davon scharf zu sehen ist.

Auch mit Farbe und Licht lässt sich noch ein wenig spielen. So könnt ihr etwa ein zusätzliches Licht setzen oder schnell ein Schwarz-Weiß-Porträt erstellen. Um noch etwas mehr euer Model vom Hintergrund abzuheben, könnt ihr auch die Funktion "Color Pop" nutzen. Damit ist der Vordergrund farbig, der Hintergrund aber schwarz-weiß. Ein Feature, das mittlerweile mehrere Hersteller anbieten.

Der Unterschied: Die Telelinse

Pro-exklusiv ist beim Google Pixel 6 der vierfach optische Telezoom. Im Standardmodell muss dahingegen ein rein digitaler Zoom den Dienst verrichten.  Das funktioniert bei wenig Vergrößerung noch ganz gut, kommt aber schnell an seine Grenzen. Google versucht diese Schwäche mit einem aggressiven Scharfzeichner zu überdecken, doch gerade bei komplexen Strukturen hilft das nur bedingt. Wer also viele weit entfernte Motive mit Zoom einfangen will, der sollte zum Pro-Modell greifen.

Aber auch Google Pixel 6 Pro kennt seine Grenzen. Die liegen hier beim zwanzigfachen Digitalzoom, weiter lässt euch die Kamera-App nicht vergrößern. Geschenkt: Bei vielen Konkurrenten mit 100-fachem Zoom sind Bilder mit starker Vergrößerung ohnehin kaum zu gebrauchen.

Im Kampf gegen die Dunkelheit

Am Ende der Fototour ging uns zwar langsam das Licht aus, aber Pixel 6 noch nicht die Tricks. "Nightsight" hat Google den Nachtmodus getauft, der sich automatisch bei Dunkelheit aktiviert. Völlig ohne Stativ gelingen so auch nachts helle Fotos. Während der Aufnahme hilft ein kleines Symbol in der Bildmitte dabei, euer Handy stillzuhalten.

Unser Fazit: Freude am Fotografieren

Eines sei schonmal gesagt: Google Pixel 6 (Pro) macht viel Spaß. Gerade die verschiedenen KI-Modi haben bei uns die Kreativität hervorgebracht. Das weckte die Freude am Ausprobieren.

Unter anderem überzeugt hat uns der magische Radierer. Denn manchmal ist es eben der vereinzelte Passant, der das gemeinsame Urlaubsfoto stört. Da wäre üblicherweise einiges an Arbeit in Photoshop nötig, die uns hier erspart bleibt. Auch das "Action-Foto mit Schwenkeffekt" erleichtert das Foto-Handwerk ungemein. Zwar hat mein Fotograf den Effekt auch mit der Profi-Kamera erreichen können, aber nur nach vielen fruchtlosen Versuchen. Wir brauchten hingegen am Pixel nur einmal den Auslöser drücken.

Und das ist der stärkste Punkt bei der Pixel-Kamera. Es braucht keine Foto-Expertise oder viel Zeit für Einstellungen. Draufhalten, auslösen und schon ist ein tolles Bild im Kasten. Kamera kann der Suchmaschinenriese eben. Wie es um die restlichen Komponenten steht, erfahrt ihr in Kürze in unseren ausführlichen Testberichten zum Google Pixel 6 und Google Pixel 6 Pro.

Dieser Artikel wurde durch Google unterstützt. Auf den redaktionellen Inhalt hatte dies keine Auswirkungen.

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