In-Ears reinigen: Mit diesen Pflege-Tipps bleiben die kleinen Hörer sauber

In-Ears gibt es mit und ohne Kabel. Sie haben aber etwas gemeinsam: Ihr solltet sie regelmäßig reinigen
In-Ears gibt es mit und ohne Kabel. Sie haben aber etwas gemeinsam: Ihr solltet sie regelmäßig reinigen(© 2018 picture alliance / Westend61)

Eure In-Ears zu reinigen ist durchaus ratsam. So habt ihr nämlich langfristig mehr von euren kleinen Begleitern – außerdem gibt es da noch so etwas wie Hygiene. Wenn ihr die Kopfhörer von Dreck und Co. befreien wollt, gibt es allerdings ein paar Dinge zu beachten. Und das ist wichtig, damit ihr die Hörer nicht beschädigt.

  • Die Gehäuse der Lautsprecher nicht mit Wasser reinigen
  • Silikon-Aufsätze könnt ihr mit Spülmittel säubern
  • Kabellose In-Ears gehören nicht lose in die Jackentasche

So reinigt ihr das In-Ear-Gehäuse

Gerade bei In-Ears ist die Hygiene wichtig. Sie befinden sich in eurem Gehörgang und bekommen daher mal mehr und mal weniger Schmutz sowie Ohrenschmalz ab. Der Dreck sammelt sich in den Silikon-Aufsätzen, aber auch auf dem Lautsprechergitter bleiben Restbestände hängen. Das ist unhygienisch und beeinflusst unter Umständen den Klang negativ.

Wollt ihr den Dreck vom Gehäuse der In-Ears entfernen, solltet ihr auf keinen Fall zum feuchten Lappen oder dergleichen greifen. Die Feuchtigkeit kann die Kopfhörer beschädigen. Selbst gegen Feuchtigkeit geschützte Sport-Modelle dürfte das Abspülen unter fließendem Wasser in die Knie zwingen.

Versucht stattdessen, eine Bürste oder sogar eine (nicht mehr genutzte) Zahnbürste zu verwenden, um die verschmutzten Stellen zu säubern. Auch mit einem Wattestäbchen könnt ihr den Dreck entfernen. Sofern es nicht zu feucht ist, eignet sich anschließend ein Desinfektionstuch zum Abwischen.

Silikon-Aufsätze säubern

Ist das Gehäuse gereinigt, müsst ihr euch noch um die Silikon-Aufsätze kümmern. Auch hier sammelt sich oft viel Dreck an. Zum Glück sind diese jedoch robuster als die In-Ears selbst. Ihr könnt also warmes (nicht heißes) Wasser mit Spülmittel verwenden und die Aufsätze einweichen lassen. Bei der Reinigung könnt ihr nun mit den Fingern oder einem Wattestäbchen den Schmutz entfernen. Widmet euch hierbei besonders der Innenseite des Silikons. Erfahrungsgemäß findet ihr hier besonders viel Dreck.

Vorsichtig könnt ihr auch einen Zahnstocher verwenden, sollte sich etwas Schmutz nicht ganz lösen. Etwas Klebeband ist als Trick ebenso hilfreich: Ohrenschmalz und Co. bleibt an diesem nämlich haften.

Kopfhörer wie die Galaxy Buds+ solltet ihr regelmäßig und vorsichtig reinigen.(© 2017 CURVED)

Anschließend könnt ihr das Silikon mit einem sauberen Tuch oder Geschirrhandtuch abtrocknen. In der Regel bleibt aber immer noch etwas Feuchtigkeit übrig. Ihr solltet also noch ein paar Stunden warten, ehe ihr die Aufsätze wieder auf eure In-Ears stülpt und ins Ohr steckt.

Im Zweifel werft ihr lieber einen Blick in die Bedienungsanleitung eurer In-Ears. Hier findet ihr nicht nur weitere Informationen zur Reinigung, sondern zumeist noch nützliche Tipps, die ihr im Umgang mit den Kopfhörern beachten solltet. Wer sie nicht aufgehoben hat, findet sie garantiert im Netz.

Alternative: Neue Aufsätze kaufen

Wem das zu aufwendig ist, der kann die Aufsätze natürlich auch in regelmäßigen Abständen austauschen. Universal-Aufsätze in verschiedenen Größen sind günstig erhältlich. Informiert euch aber vorher, ob diese zu euren In-Ear-Kopfhörern passen. Ansonsten könnten die Aufsätze rutschen – und die Gadgets sitzen nicht mehr optimal in eurem Ohr.

So haltet ihr eure In-Ears länger sauber

In-Ears sind, im Gegensatz zu Over-Ear oder On-Ear-Kopfhörern, bekanntlich sehr klein. Das sorgt dafür, dass ihr womöglich schon häufiger daran gedacht habt, die Kopfhörer einfach in die Jackentasche oder den Rucksack zu stecken, wenn ihr sie nicht benutzt. Verlockend ist das besonders bei kabellosen Bluetooth-In-Ears, da ihr euch den Kabelsalat ohnehin erspart. Allerdings setzt ihr eure Hörer damit auch viel Dreck aus, weshalb ihr sie womöglich schon bald wieder reinigen müsst.

Die regelmäßige Reinigung könnt ihr euch etwas länger sparen, wenn ihr einen kleinen Beutel verwendet, in den ihr eure In-Ear-Kopfhörer immer legt. Was natürlich auch hygienischer ist. Kabellose In-Ears kommen in der Regel mit einem eigenen Case – in dem ihr sie auch aufbewahren solltet.

Neue In-Ears im Blick? Highlights für Alltag und Sport

Falls ihr auf der Suche nach Alternativen für eure In-Ear-Hörer seid, empfehlen wir euch die Apple AirPods oder die Samsung Galaxy Buds+. Bei diesen In-Ears handelt es sich um Bluetooth-Ohrhörer, ihr durch Touchsteuerung an den Kopfhörern bedient. Alternativ könnten auch die The Dash Pro von Bragi interessant sein: Bei diesen High-Tech-In-Ears sind zahlreiche Sensoren verbaut, um so auch eure sportlichen Aktivitäten zu überwachen und auszuwerten.

Wer sich beim Training, sei es Ausdauer- oder Kraftsport, coachen lassen möchte, schaut sich die Jabra Elite In-Ears an: Die zählen sogar eure Liegestütze und Klimmzüge für euch mit. Wer sich konkrete Empfehlungen aus der Curved-Redaktion zu den besten kabellosen In-Ear-Modellen wünscht, wird mit Klick auf unsere Übersicht ebenfalls fündig.

Zusammenfassung:

  • Das Gehäuse der In-Ears solltet ihr trocken reinigen. Ihr könnt aber Desinfektionstücher verwenden
  • Reinigt das Gitter der Lautsprecher mit einer (Zahn-)Bürste oder einem Wattestäbchen
  • Die Silikon-Aufsätze könnt ihr in warmen Wasser mit Spülmittel baden
  • Alternativ könnt ihr im Netz einfach neue Aufsätze bestellen

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