Mobiles WLAN: WiFi für die Hosentasche? Das müsst ihr beachten

Mobiles WLAN? So geht's!
Mobiles WLAN? So geht's!(© 2019 Stocksy)

Egal ob auf Reisen, draußen im Garten oder wenn ihr einfach einen flexiblen WiFi-HotSpot braucht, über den mehrere Geräte gleichzeitig ins Internet können – mobiles WLAN hat einige Vorzüge. Wir erklären, welche das sein können und was ihr beachten solltet.

Klar, theoretisch könntet ihr über euer Smartphone einen HotSpot eröffnen und eurer Familie oder euren Freunden so Internetzugang geben, die darüber mit ihrem eigenen Smartphone, Tablet oder Notebook eine Internetverbindung aufbauen. Doch damit wird nicht nur die eigene Internetverbindung schlechter, das zehrt auch kräftig am Handyakku. Außerdem verliert ihr eine Menge Datenvolumen.

Nutzt ihr mobiles WLAN über einen WiFi-Router, der die Verbindung über eine extra SIM-Karte herstellt, könnt einen Tarif mit möglichst viel Datenvolumen wählen. Damit entlastet ihr nicht nur euer Smartphone und das Volumen, das ihr dafür zur Verfügung habt, die Internetverbindung kann sogar schneller sein – denn die im Router verbaute Technik ist oft deutlich leistungsfähiger als die im Smartphone.

Mobiles WLAN: Das solltet ihr beim Kauf beachten

Zunächst gibt es zwei Varianten. Nummer eins: mobile WLAN-Hotspots, die ihr über einen Router einrichtet, der seinen Strom aus der Steckdose zieht. Oder ihr setzt auf einen akkubetriebenen WLAN-Router.

Die netzgebundenen Varianten haben den Vorteil, dass sie oft leistungsfähiger sind, mehr Geräte auf einmal mit dem Internet verbinden können, während die mobilen WiFi-Router einfach überall einsetzbar sind. Der Vorteil beider Geräte ist, dass ihr unabhängig von eurer anliegenden Leitung das LTE-Netz nutzen könnt und so nicht an den Anschluss einer Verbindung vor Ort gebunden seid. Es kommt nur auf den Ausbau des Mobilfunknetz-Betreibers an.

Noch ein wichtiger Punkt: Wenn ihr unterwegs seid, bietet euer eigener HotSpot eine höhere Sicherheit. Denn offenes WLAN ist anfälliger für schädliche Einflüsse von außen. Zudem könnt ihr euren eigenen Zugang schützen und Zugriffe begrenzen, damit eure Verbindungsqualität auch nicht beeinträchtigt wird.

Technische Voraussetzungen für mobiles WLAN

Wie schnell ihr am Ende über den mobilen WLAN-Router surft, hängt auch vom Gerät ab und wie viele Leute gleichzeitig damit verbunden sind. Achtet schon beim Kauf darauf, wie viele Geräte ihr gleichzeitig verbinden wollt. Beachtet auch welche SIM-Karte der mobile WiFi-Router aufnehmen kann: Möglicherweise braucht ihr einen Aufsatz für eure Nano-SIM, sofern das Gerät nur Micro-SIM unterstützt.

Zunächst solltet ihr darauf achten, dass der mobile Router 4G/LTE unterstützt. Erste 5G-Router gibt es auch schon, wenn ihr für die Zukunft vorbereitet sein wollt – allerdings ist die Auswahl überschaubar und die Preise sind hoch.

WiFi-Standard beachten

Apropos Preise: Für die kleinen mobilen WLAN-Stationen fallen im Schnitt um die 100 Euro an, nach oben und unten gibt es allerdings auch einige Ausreißer. Hier kommt es darauf an, was euer WiFi können soll und ob ihr das Gerät direkt mit einem Datentarif bestellt.

Neben der LTE-Unterstützung gibt es noch ein Kriterium, das die Geschwindigkeit eures mobilen HotSpots beeinflussen kann: der WiFi-Standard, der die Qualität der Verbindung eurer Endgeräte zum Router beeinflusst. Aktuell ist WiFi 6 in aller Munde, jedoch noch recht jung. Das nächstjüngere Protokoll ist WLAN-ac, das ist etwas schneller als WLAN-n, allerdings gewinnt letzteres bei der Reichweite des Signals.

Mobiles WLAN nutzen: Richtig einrichten und Datenvolumen beachten

Das mobile WLAN könnt ihr ganz einfach nutzen: SIM-Karte in den Router, Gerät verbinden, los surfen – sofern die SIM schon aktiviert wurde. Die Einrichtung, PIN-Eingabe und Sicherheitsfreigabe unterscheidet sich von Gerät zu Gerät. Hier solltet ihr die Bedienungsanleitung lesen und sorgfältig die Sicherheitseinstellungen vornehmen sowie ein starkes WLAN-Passwort festlegen.

Habt auf jeden Fall immer das Datenvolumen im Blick, anderenfalls wird euer WLAN gedrosselt – wie ihr es vielleicht vom Smartphone auch kennt. Der Akku eines mobilen WLAN-Routers hält je nach Gerät im Schnitt 5 bis 10 Stunden. Eine extra Powerbank kann also nicht schaden.


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