PlayStation VR: Diese Dinge solltet Ihr vor dem Kauf beachten

Seit Oktober 2016 ist PlayStation VR in Deutschland erhältlich
Seit Oktober 2016 ist PlayStation VR in Deutschland erhältlich(© 2016 Sony)

Mit dem PlayStation VR-Headset hält die virtuelle Realität auch auf der PS4 Einzug. Seit dem Launch im Oktober 2016 gibt es ein breites Angebot an VR-Games, aus denen Ihr wählen könnt. Wenn Ihr also bereits mit einem Kauf liebäugelt, solltet Ihr ein paar Dinge wissen, bevor Ihr die Geldbörse zückt.

Extrakosten beachten

Um das PlayStation VR-Headset nutzen zu können, müsst Ihr neben der PS4 selbst auch eine PlayStation Kamera besitzen. Die meisten VR-Games sind zudem auf die Move-Controller ausgelegt, die das Erlebnis obendrauf noch intensiver gestalten können. Ganze zwei Stück benötigt Ihr davon für die optimale Nutzung Eures VR-Headsets – zusammen mit der Kamera werden hier locker über 100 Euro extra fällig (Stand: November 2016).

2D-Inhalte mit VR nutzen

Allein durch den Besitz einer PlayStation VR-Brille werden Eure bereits erworbenen Spiele leider nicht zu Games für die virtuelle Realität umgewandelt – VR-fähig sind nur Titel, die als solche gekennzeichnet sind. Ihr könnt 2D-Spiele und Filme aber trotzdem durch das Headset betrachten, wie auf einem riesigen Bildschirm vor Euren Augen. Allerdings dürfte sich das kaum lohnen, da Ihr pro Auge eine geringere Auflösung zu sehen bekommt als auf einem Full HD-TV. Ob es Euch womöglich trotzdem besser gefällt, müsst Ihr nach dem Kauf selber herausfinden.

Platzbedarf

Wenn Euer Spielezimmer kaum größer ist als eine Besenkammer und schon von Eurer PS4 samt Fernseher ausgefüllt wird, ist die Nutzung von PlayStation VR vielleicht keine gute Idee. Laut Sony benötigt Ihr nämlich eine freie Fläche, die mindestens 1,9 Meter breit ist und 3 Meter lang. Der Spieler sollte sich mittig vor der PlayStation Kamera platzieren, um auch bewegungsintensive Titel ohne Probleme zocken zu können. Außerdem ist es ratsam, dass bei VR-Ausflügen keine Gegenstände im Weg sind, die Ihr womöglich mit einer unbewussten Kopf- oder Armbewegung beschädigen könnt.

Motion-Sickness

Die virtuelle Realität ist nicht nur spannend, sondern auch gewöhnungsbedürftig. Euer Gehirn wird durch die Nutzung in eine (zuerst) ungewohnte Situation versetzt. Je nach gewähltem Game kann bei einigen Personen die sogenannte "Motion-Sickness" eintreten. Oder kurz gesagt: Euch wird sehr übel und schwindelig. Wer einmal Seekrank war, weiß, was ihn erwartet. Dieser Effekt lässt unter Umständen mit zunehmender Nutzung der PlayStation VR-Brille nach. Ihr solltet Euch also zuerst an die virtuelle Realität gewöhnen. Um Euch den Kauf Eurer ersten VR-Titel zu erleichtern, liegt dem Headset eine Demo-Disc mit Preview-Versionen mehrerer Spieler bei. Darunter ist auch der sehr hektische Shooter "Rigs", mit dem ein Motion-Sickness-Effekt bei einigen Personen recht schnell ausgelöst werden kann.

Zusammenfassung:

  • Zusätzlich zur PlayStation VR-Brille benötigt Ihr noch eine PlayStation Kamera sowie in vielen Fällen zwei PlayStation Move-Controller, die separat zum Headset erhältlich sind
  • Einige VR-Titel sind auch mit dem klassischen PS4 DualShock-Controller steuerbar
  • Spiele ohne VR-Kennzeichnung können durch die Brille nicht konvertiert werden
  • 2D-Inhalte wie Games und Filme lassen sich durch PlayStation VR in einem virtuellen Kino betrachten
  • Ihr benötigt ausreichend Platz: Mindestens 1,9 Meter in der Breite und 3 Meter in der Länge sollte der freie Raum messen, in dessen Mitte Ihr Euch in knapp 2 Meter Abstand zur Kamera positionieren solltet
  • Gerade am Anfang löst PlayStation VR bei einigen Nutzern "Motion-Sickness" aus, gerade bei hektischen Games
  • Das Gefühl lässt unter Umständen nach oder verschwindet ganz, wenn Ihr das Headset häufiger benutzt und Euch daran gewöhnt habt
  • Im PlayStation VR-Paket liegt eine Demo-Disc mit unterschiedlichen VR-Games. Probiert diese aus und entscheidet anschließend, welche Art von Spielen Ihr zunächst vertragt
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