PlayStation VR: So kalibriert Ihr das Headset

Bevor der Spaß mit PlayStation VR beginnt, solltet Ihr alles optimal einstellen
Bevor der Spaß mit PlayStation VR beginnt, solltet Ihr alles optimal einstellen(© 2016 YouTube/Sony_PlayStation_DE)

Stolze Besitzer des PlayStation VR-Headsets können sich leider nicht sofort nach dem Kauf kopfüber in die virtuelle Realität stürzen. Nachdem Ihr nämlich die Verkabelung erfolgreich hinter Euch gebracht habt, muss Euer neues Gaming-Equipment zunächst noch kalibriert werden. Zwar führt Euch ein Assistent auf der PlayStation 4 durch den Prozess, doch solltet Ihr vorher einige Dinge beachten. Wir erklären Euch, worauf Ihr achten müsst.

Kamera optimieren

Zur Nutzung von PlayStation VR benötigt Ihr zusätzlich die PlayStation Kamera. Diese ist für das Tracking Eurer Kopf- und Körperbewegungen zuständig. Somit ist besonders die Einrichtung der Kamera wichtig, damit Euer VR-Erlebnis nicht ins Stocken gerät. Diese verfolgt prinzipiell nur die Bewegung von LEDs, wie sie sich in erster Linie auf dem Headset befinden. Das Verfahren ist somit anfällig für weitere Lichtquellen und besonders Spiegelungen. Spiegelnde Flächen, wie ein frisch geputzter Boden, Fenster oder eben Spiegel können dafür sorgen, dass die Erfassung der Kamera ungenau arbeitet. Ihr solltet vor der Kalibrierung und später beim Verwenden der PlayStation VR also darauf achten, dass derartige Fehlerquellen nicht im Sichtfeld der Kamera sind. Bei Problemen könnte es auch helfen, den Raum abzudunkeln und Lampen auszuschalten.

Ihr solltet für das Tracking zusätzlich darauf achten, dass Ihr nicht weiter als drei Meter von der Kamera entfernt seid und Euch mit dem PlayStation VR-Headset mittig davor platziert. Um weitere Fehlerquellen auszuschließen, empfiehlt es sich auch, die PlayStation Kamera auf Kopfhöhe zu positionieren. Getrackt werden übrigens auch die Move-Controller und die LED am DualShock-Gamepad.

Headset korrekt einstellen

Wenn Ihr die PlayStation VR-Brille aufsetzt, merkt Ihr schnell: Beim Verschieben nach oben oder unten stellt Ihr quasi die Schärfe ein. Sobald sich der für Euch optimale Winkel gefunden hat, geht es an die Feinjustierung. Ihr könnt nämlich auch den Pupillenabstand am VR-Headset anpassen. Dies empfiehlt sich gerade dann, wenn Euch die Bildverhältnisse verzerrt erscheinen oder sich die Darstellung allgemein unangenehm anfühlt.

Um die Einstellung vorzunehmen, folgt Ihr auf Eurer PlayStation 4 diesem Pfad: "Einstellungen | Geräte | PlayStation VR" und wählt "Augenabstand messen" aus. Ermittelt wird der Wert über die PlayStation Kamera. Sollte diese Kalibrierung keine Verbesserung mit sich bringen, versucht es noch einmal und achtet darauf, ob sich der Wert ändert, da die PlayStation Kamera bei dieser Funktion in einigen Fällen nicht immer korrekt arbeiten soll.

Zusammenfassung:

  • Die PlayStation Kamera trackt die Bewegungen von Euch über die LEDs des PlayStation VR-Headsets
  • Spiegelnde Oberflächen wie Fenster oder Bilderrahmen können das Tracking beeinträchtigen
  • Bei Problemen solltet Ihr versuchen, den Raum abzudunkeln und zusätzlich Lichtquellen zu deaktivieren
  • Achtet darauf, Euch nicht weiter als drei Meter von der PlayStation Kamera zu positionieren
  • Optimale Ergebnisse erzielt Ihr, wenn Kamera und PlayStation VR sich ungefähr auf einer Höhe befinden
  • Wenn Ihr das Headset nach oben oder unten auf Eurem Kopf verschiebt, stellt Ihr die Bildschärfe ein
  • Folgt dem Pfad "Einstellungen | Geräte | PlayStation VR" und wählt "Augenabstand messen" aus, um den Pupillenabstand anzupassen
  • Dies empfiehlt sich, wenn sich der 3D-Effekt unangenehm anfühlt oder das Bildverhältnis Euch verzerrt erscheint
  • Sollte der erste Versuch keine Verbesserung erzielen, versucht es noch einmal. In einigen Fällen kann die Erfassung ungenau erfolgen

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