Windows 10 zeigt Werbung auf dem Sperrbildschirm: So deaktiviert Ihr sie

Auf Sperrbildschirm-Bilder wie dieses müsst Ihr bei deaktivierter Werbung unter Windows 10 ebenfalls verzichten
Auf Sperrbildschirm-Bilder wie dieses müsst Ihr bei deaktivierter Werbung unter Windows 10 ebenfalls verzichten(© 2015 Microsoft)

Werbung im Windows 10-Lockscreen unterbinden: Besitzer eines Surface Pro 4 oder eines Surface Book müssen Anzeigen von Microsoft im Sperrbildschirm hinnehmen – wenn die Einblendungen nicht deaktiviert werden. Wir erklären Euch daher, wie Ihr Euer Hybrid-Tablet oder Euren Desktop-Rechner mit wenigen Handgriffen vor unerwünschter Werbung schützt.

Lara Croft und die Minions

Bislang scheint die Werbung im Lockscreen von Windows 10 auf ausgesuchte Anzeigen beschränkt zu sein, die nur zeitweilig geschaltet werden. So erschien bei einigen Nutzern etwa ein Bild der Heldin Lara Croft, um für das Action-Adventure "Tomb Raider" im Windows Store zu werben.

Zu einem anderen Zeitpunkt erschien stattdessen ein Bild der "Minions" aus dem gleichnamigen Kinofilm. Wer derartige Marketing-Maßnahmen komplett deaktivieren möchte, kann sie glücklicherweise einfach ausstellen.

Eigene Bilder als Hintergrund einrichten

Öffnet dazu das Startmenü und klickt die "Einstellungen" an; das geht auch mit der Tastenkombination "Windows-Taste + i". Im folgenden Fenster wählt Ihr dann den Menüpunkt "Personalisierung" an. Das Icon zeigt einen Monitor mit einem Pinsel davor. Ein weiteres Menü öffnet sich, in dem Ihr den Eintrag "Sperrbildschirm" anwählt. Hier stehen Euch dann drei Wahlmöglichkeiten offen: Standardmäßig ist "Windows-Blickpunkt" aktiviert – doch genau dieser Punkt erlaubt überhaupt erst die Lockscreen-Werbung in Windows 10.

Wählt daher eine der beiden anderen Optionen aus, entweder ein statisches Bild oder eine Galerie mit wechselnden Motiven. Auch wenn Ihr als Hintergrund eine der beiden Optionen ausgewählt habt, müsst Ihr abschließend noch eine Einstellung vornehmen, um von Werbung verschont zu bleiben. Unten befindet sich ein Schalter unter der Überschrift "Unterhaltung, Tipps und mehr auf dem Sperrbildschirm anzeigen". Deaktiviert Ihn und Windows 10 ist ab sofort werbefrei.

Einziger Nachteil

Die Vorzüge von Windows-Blickpunkt gehen dann natürlich ebenfalls verloren: Die Funktion zeigt Euch jeden Tag ein anderes Hintergrundbild im Sperrbildschirm von Windows 10 an, basierend auf Euren Vorlieben – bei jeder Einblendung könnt Ihr nämlich im Lockscreen bestimmten, ob sie Euch gefällt oder nicht und eine entsprechende Bewertung abgeben.

Werbung ist bislang eher selten darunter, es gibt aber keine Sicherheit, dass sich das nicht ändert. Leider gibt es keine Möglichkeit, gezielt nur die Reklame herauszufiltern, sodass Ihr auch auf werbefreie Fotos wie beispielsweise Landschaftsaufnahmen verzichten müsst.

Zusammenfassung:

  • Klickt auf das Startmenü und wählt die Einstellungen an oder drückt die Tastenkombination "Windows-Taste + i"
  • Hier öffnet Ihr die "Personalisierung" und dann "Sperrbildschirm"
  • Wählt statt "Windows-Blickpunkt" ein Bild oder eine Galerie für den Hintergrund aus
  • Deaktiviert den Schalter unter "Unterhaltung, Tipps und mehr auf dem Sperrbildschirm anzeigen"

Weitere Artikel zum Thema
Micro­soft-Mitar­bei­ter bestä­tigt: Das Surface Phone kommt
Christoph Lübben2
Her damit !17In der Vergangenheit sind schon einige Bilder aufgetaucht, auf denen das Surface Phone zu sehen sein soll
Gibt es das Surface Phone tatsächlich? Ein mutmaßlicher Microsoft-Mitarbeiter soll die Existenz des Smartphones bestätigt haben.
Neuer Trai­ler zu “Metal Gear Survive”: Konami demons­triert das Game­play
Christoph Lübben
In "Metal Gear Survive" gibt es auch Bögen als Waffen
Voller Einsatz im Kampf gegen die Zombies: Ein Gameplay-Trailer zu "Metal Gear Survive" zeigt euch, wie der Singleplayer-Modus aussehen wird.
Tref­fen sich ein Google-Maps- und ein Bing-Maps-Auto
Christoph Lübben1
Supergeil !5Hier ist ein Auto von Google Maps zu sehen – oder auch nicht
Wenn Autos von Google Maps und Bing Maps aufeinander treffen, müssten wir eigentlich beide Autos zu sehen bekommen. Microsoft sieht das wohl anders.