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Xbox Series X und S: Die Unterschiede erklärt

Xbox Series S Series X
Xbox Series S Series X (© 2021 Microsoft )
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Microsoft geht bei seinen aktuellen Konsolen einen Sonderweg und bietet gleich zwei Modelle an. Dabei gibt es zwischen Xbox Series X und S Unterschiede, die ihr vor dem Kauf kennen solltet. Wir klären, welche Konsole für welchen Spieler besonders gut geeignet ist.

Inhaltsverzeichnis

Die Xbox Series S und Series X haben nun ein gutes Jahr auf dem Buckel. Gerade letztere ist dabei im freien Handel nach wie vor so gut wie nie zu bekommen. Das hat verschiedene Gründe. Wenn ihr zu den Glücklichen gehört, die zwischen der Series S und der Series X wählen dürfen, solltet ihr euch vorher genaustens informieren, wo die Unterschiede der beiden Xbox-Konsolen liegen. Die sind nämlich teilweise ganz schön gravierend. Doch der Reihe nach.

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Microsoft geht den Sonderweg: Zwei Xbox-Modelle

Bisher konnte man sich als Gamer auf eines verlassen: Kam eine neue Konsole auf den Markt, kam sie meist allein und in nur einer Version. Diese eine Version war dann eben die bestmögliche Variante des jeweiligen Herstellers für alle Nutzer. In der aktuellen Xbox-Generation ist alles anders. Auf der einen Seite schickt Microsoft seine bisher stärkste Konsole, die Xbox Series X, ins Rennen. Auf der anderen Seite habt ihr gleichzeitig die Möglichkeit eine kleinere, günstigere und abgespeckte Version zu kaufen – die Xbox Series S (hier mit Vertrag).

Doch inwiefern unterscheiden sich die beiden Konsolen eigentlich? Zuerst die auffälligsten Dinge: Die Xbox Series S ist mit einer UVP von 299 Euro deutlich günstiger als die Xbox Series X, die für eine UVP von 499 Euro zu haben ist. Darüber hinaus kommt die Series S kleiner und leichter daher als der große Bruder. Ebenfalls auffällig: Die Series S ist bisher nur in weiß erhältlich, während die Series X in schlichtem schwarz daherkommt.

Abmessungen und Gewicht
  • Xbox Series S: 27,5 x 15,1 x 6,4 cm bei 1,9 kg
  • Xbox Series X: 30,1 x 15,1 x 15,1 cm bei 4,45 kg

Beide Konsolen können stehen oder liegen. Doch die Abmessungen und die jeweilige Front verraten: Die Xbox Series S sieht wohl liegend am schicksten aus, während die Xbox Series X wohl eher auf die stehende Variante hin designt wurde. In jedem Fall sind beide Konsolen gut verarbeitet, sehen schick aus und geben – auch bei aufwändigeren Games – kaum einen Muchs von sich.

Xbox-Speicher könnte knapp werden: Es kommt auf den Nutzer an

Ein weiteres Detail, das beim Betrachten der beiden Microsoft-Konsolen auffällt, ist, dass bei der Serie S das Disc-Laufwerk fehlt. Das ist einer der technischen Einschränkungen, die die Xbox Series S mit ihrem niedrigeren Preis verkraften muss. Möchtet ihr also zum Beispiel gebrauchte Xbox-Spiele von der Disc abspielen, sollte eure Wahl auf die Series X fallen. Bei der Series S wiederum seid ihr komplett auf den digitalen Store der Konsolen angewiesen.

(© 2022 CURVED )

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Die gekauften Spiele lassen sich dann auf der 512 GB großen internen SSD speichern. Die Series X bietet mit ihrer 1-TB-SSD circa doppelt so viel Speicherplatz. In beiden Fällen lässt sich der Speicher erweitern. Der einfachste Weg sind hier die "Expansion Cards", die Microsoft zusammen mit Seagate entwickelt hat. Diese sind genauso schnell wie die jeweils verbauten internen PCIe-SSDs und gewährleisten so eine Einheitlichkeit der Speicherstruktur.

Natürlich lassen sich per USB auch externe Festplatten anschließen. Diese Erweiterungsmöglichkeit ist allerdings mit Einschränkungen verbunden: Zunächst lassen sich nur USB-3-Festplatten anschließen. Darüber hinaus können von externen Festplatten nur abwärtskompatible Spiele von Xbox One, Xbox 360 und Xbox Original abgespielt werden. Möchtet ihr Xbox-Series-Spiele vom Speicher eurer Xbox Series S oder X abspielen, geht das nur, wenn sie auf einer "Expansion Card" oder dem internen Speicher gespeichert sind.

(© 2022 CURVED )

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Ganz besonders sauer dürfte vielen Gamern aufstoßen, wenn sie die Preise dieser Erweiterungskarten sehen. Eine "Expansion Card" mit 1 TB Speicher kostet satte 229 Euro und damit fast genauso viel wie die Xbox Series S an sich. Beim Thema Speicher solltet ihr euch also bewusst sein, dass das kleine Modell mit nur 512 GB Speicher daherkommt. Zieht man Betriebssystem und vorinstallierte Apps ab, bleiben euch bei der Series S noch 364 GB zur freien Verfügung.

Klingt nicht so wenig, aber viele der heutigen Triple-A-Spiele kommen schnell auf 50 bis 100 GB Speicherplatz. Da kann es auf eurer Series S schnell eng werden. Kauft ihr dann die "Expansion Card" um wieder mehr Platz für Xbox-Series-Games zu haben, die ihr direkt abspielen könnt, seid ihr mit 528 Euro über dem Preis der Xbox Series X (499 Euro), die euch – neben weiteren Vorteilen – zusätzlich noch die Möglichkeit bietet, eure Spiele per Disc abzuspielen. Klar, ihr könnt ein Spiel nach dem Durchspielen auch erstmal wieder von der Platte werfen. Dennoch solltet ihr euch vor dem Kauf die Frage stellen, wie viel Speicherplatz ihr voraussichtlich brauchen werdet.

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Xbox Series X und S: Unterschiede in der Leistungsfähigkeit

Neben Design und Speicherplatz vermutet der aufmerksame Beobachter bei diesem Preisunterschied noch weitere Unterschiede – und liegt damit richtig. Die Xbox Series X ist nämlich deutlich leistungsstärker als die Series S. Das führt dazu, dass nur die Series X Spiele in nativem 4K wiedergeben kann. Die Series S gibt zwar ein 4K-Signal aus und kann auch Netflix und Co. in der hohen Auflösung darstellen, bei Games sind allerdings nur 1440p nativ möglich.

Das liegt vor allem an der deutlich schwächeren GPU in der Series S. Diese schafft "nur" 4 TFLOPS, während die in der Series X satte 12,15 TFLOPS leisten kann. Grob gesagt geben "Terraflops (TFLOPS)" an, wie viele Operationen ein Computer pro Sekunde erledigen kann. Theoretisch ist die Series X also dreimal so leistungsstark wie die Series S, wenn es um die Grafik geht. Und auch die CPU und der verbaute RAM zeigen, dass die Series S der schnellsten Microsoft-Konsole nicht gewachsen zu sein scheint.

Technische Daten Xbox Series S
  • CPU: 8-Core AMD Zen 2 bei 3,6 Ghz
  • GPU: AMD RDNA 2 GPU mit 20 CUs bei 1,565 Ghz
  • GPU Power: 4 TFLOPS
  • RAM: 10 GB GDDR6 Arbeitsspeicher (8 GB bei 224 GB/s, 2 GB bei 56 GB/s)
  • Performance-Ziel: 1440p bei 60 FPS in Spielen (bis zu 120 FPS möglich)
Technische Daten Xbox Series X
  • CPU: 8-Core AMD Zen 2 bei 3,8 Ghz
  • GPU: AMD RDNA 2 GPU mit 56 CUs bei 1,825 Ghz
  • GPU Power: 12,15 TFLOPS
  • RAM: 16 GB GDDR6 Arbeitsspeicher (10 GB bei 560 GB/s, 6 GB bei 336 GB/s)
  • Performance-Ziel: 4K bei 60 FPS in Spielen (bis zu 120 FPS möglich)

Xbox Series S: Wie viel schlechter sehen die Spiele aus?

Zunächst einmal möchten wir festhalten, dass man bei einigen Szenarien kaum einen Unterschied zwischen Series S und Series X feststellen kann. Dazu gehört so ziemlich alles, was nichts mit dem Spiel an sich zu tun hat. Beide Konsolen sind schnell startklar und beide Konsolen navigieren smooth durchs Menü. Dass sich dann im Spiel doch Unterschiede feststellen lassen, dürfte niemanden wundern, der die technischen Daten studiert hat.

Die Auflösung spielt hier die größte Rolle: Ein Spiel wird auf der Series S in maximal 1440p gerendert und bei einem 4K-fähigen TV oder Monitor dann auf die höhere Auflösung hochskaliert. Das führt teilweise zu matschigeren Texturen und einem insgesamt gröberen Bild als auf der Series X. Wie stark dieser Effekt zu sehen ist, hängt auch vom Entwickler ab. Mit der richtigen Optimierung können Spielehersteller ihre Games auch auf der Series S knackscharf aussehen lassen.

Auch Raytracing fällt in diese Kategorie. Denn auch wenn die Series S theoretisch dazu in der Lage wäre, die aufwendige Grafik-Technologie umzusetzen, hat das vergangene Spielejahr gezeigt, dass viele Entwickler bei der leistungsschwächeren Konsole darauf verzichten. So lässt sich unterm Strich sagen, dass beinahe jedes für die neuen Konsolen optimierte Spiel auf der Series X besser aussieht als auf der Series S.

Das bedeutet jedoch nicht, dass diese Games auf der Series S schlecht aussehen. Auch auf der günstigeren Konsole kann die Grafik aktueller Spiele beeindruckend sein. So macht es gerade für Spieler, die bisher noch keinen 4K-Fernseher am Start haben, zumindest in Sachen Auflösung keinen Unterschied. Wer jedoch die maximal mögliche Grafikpracht inklusive hoher Bildraten erleben möchte, sollte die Xbox Series X wählen.

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Fazit: Xbox Series X und S Unterschiede sind deutlich

Man könnte meinen, dass wir von der Xbox Series S abraten würden. Das möchten wir jedoch keineswegs. Die Xbox Series S ist eine spannende Konsole, die flüsterleise ist, mit schnellem Speicher daherkommt und ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis mitbringt. So könnt ihr für unter 300 Euro in die Welt der Next-Gen-Games eintauchen und erlebt ein durchweg gutes Spieleerlebnis – vorausgesetzt ihr habt euch für gute Spiele entschieden.

Mit der Xbox Series X kann die kleine Konsole allerdings nicht mithalten. Das möchte und soll sie auch gar nicht. Sonst hätte Microsoft ja auch auf die Series S verzichten können. Die Series X bietet für alle Fans von Grafik das Beste, was der Konsolenmarkt derzeit neben der PS5 zu bieten hat. Darüber hinaus sprechen vor allem der größere Speicher und das Disc-Laufwerk für die Series X. Das hat mit 499 Euro aber auch seinen Preis.

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