10 Dinge, die das Apple-Auto können sollte

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iCar-Konzept: So wird ein Auto von Apple wohl kaum aussehen
iCar-Konzept: So wird ein Auto von Apple wohl kaum aussehen

Kommt ein Elektroauto von Apple - oder nicht? Die Gerüchte verdichten sich. Wir hätten da auch schon ein paar Feature-Wünsche! 

Apple Watch also Steuerzentrale

Endlich mein Kindheitstraum wahr werden und ich könnte mein Auto über meine Uhr rufen - wie ein Michael Knight in “Knight Rider” seinen TransAm K.I.T.T. zur Hilfe rief. Nur mit dem Unterschied, dass ich meine Apple Watch dafür nutzen würde. Ähnliche Konzepte wurden bereits auf der CES präsentiert. Der Autobesitzer soll über die Smartwatch seine Position durchgeben, das Auto parkt automatisch aus und holt den Fahrer ab. Stimmen die Gerüchte und das Apple-Auto soll elektrisch betrieben und selbstfahrend sein, dann ist dieses Feature ein Muss.

Entsperren mit Touch ID

Schlösser kann man knacken. Das iCar hätte keine Schlösser. Zum Entriegeln braucht es die das iPhone und Touch ID. Nur mit dem passenden Fingerabdruck würde das smarte Auto den Zugang zum Innenraum gewähren. Befindet sich das iPhone im Cockpit, lässt sich das Auto auch starten. Denn warum sollte Apple noch auf Schlüssel setzen? Schließlich ist das Unternehmen bekannt dafür, ein puristisches Design mit minimalen Eingriffen zu bevorzugen. Und wenn Apple schon Avancen macht, die SIM-Karten in den iPhones verschwinden zu lassen, wäre ein physischer Schlüssel das Letzte, was in ein iCar gehört.

Kabelloser Sync per iCloud

Streaming per Bluetooth auf das Autoradio ist nett, zerrt aber am Akku. Besser wäre es, wenn das Apple-Car sich Musik und Filme, natürlich nur für die Mitfahrer geeignet, aus der iCloud herunterlädt, während es auflädt. 

Facetime aus dem Cockpit

Telefonie während der Fahrt ist doch ein alter Hut. Ein iCar müsste auch Videochat per Facetime ermöglichen. Die Kamera wäre im Cockpit angebracht, der Gesprächspartner würde auf die Windschutzscheibe gebeamt. Und wenn sich einmal Diebe am Wagen zu schaffen machen, schießt die Kamera gleich Beweisbilder und lädt sie in die iCloud.

Find My Car

Was für iPhones funktioniert, das muss erst recht für ein iCar gelten. Habt Ihr Euer Auto nach einer durchzechten Nacht stehen lassen, aber vergessen wo? Über die iCloud findet Ihr es wieder. Diebe haben auch keine Chance. Denn über die iCloud ließe sich das Auto nicht nur auf der Karte verfolgen, sondern auch aus der Ferne lahmlegen.

Siri

Schon jetzt lässt sich Apples Sprachassistentin nutzen, um bestimmte Funktionalitäten des iPhones im Auto zu nutzen. Doch in Verbindung mit einem iCar ließen sich auch Informationen wie der Reifendruck, verbleibende Reichweite u.v.m. abfragen.

Ein Design passend zum iPhone

Johnny Ives Design war stilbildend. Apples Design-Chef ist zudem als Autonarr bekannt. Stimmen die Gerüchte und der Konzern aus Cupertino konzipiert einen Van, steht Ive vor einer großen Herausforderung. Er muss die Designsprache Apples auf ein Auto übertragen und trotzdem Sicherheit und Aerodynamik gewährleisten. Aber dann bitte auch passend zum iPhone: in Champagner, Spacegrau und Silber.

Solarladung übers Dach

Selbst der Tesla mit der größten Batterie kommt auf gerade einmal 500 Kilometer Reichweite - und das bei idealen Wetterverhältnissen. Die Lösung für größere Reichweiten liegt in der Aufladung während der Fahrt. In Deutschland wird bereits im öffentlichen Nahverkehr mit Spulen experimentiert, die im Straßenbelag verbaut die Akkus von Bussen aufladen. Denkbar wäre aber auch die Aufladung mit potenten Solarpanels auf der gesamten Karosserie. Schließlich hat Apple in Sachen Solarenergie jede Menge Erfahrung. Einige Rechenzentren des Konzerns werden ausschließlich mit Sonnenenergie betrieben.

Sensoren im Sitz und Lenkrad

Ein Autositz im iCar müsste nach meiner Vorstellung weitaus mehr können als einfach nur als beheizbare Sitzfläche zu dienen. Mit eingebauten Sensoren im Rückenteil und zusätzlichen Pulsmessern im Lenkrad könnte das Auto permanent die Vitaldaten des Fahrers checken und auf eventuelle Übermüdung checken. Erkennt das Auto, dass die Leistungsfähigkeit nachlässt, würde die Temperatur angepasst, die Lichter im Cockpit entsprechend verändert - und das Radio würde stimulierende Musik spielen. Die gesammelten Daten würden in Apple Health gesammelt und ausgewertet.

Apps, Apps, Apps

Bislang ist CarPlay nicht mehr als eine Schnittstelle zwischen iOS und den Entertainment-Systemen etlicher Anbieter. Ein iCar würde eine weitaus tiefere Integration von Apples mobilem Betriebssystem ermöglichen. Vor allem bräuchte es eine sinnige Anpassung der mobilen Anwendungen für das Autocockpit. Wie schon bei der Apple Watch stünden die Entwickler vor der Herausforderung, ihre Software auf neue Nutzungsszenarien abzustimmen - in diesem Fall die Steuerung per Sprache.


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