Amazon Echo bekommt bald externe Apps

Amazon Echo befindet sich noch in der Betaphase.
Amazon Echo befindet sich noch in der Betaphase. (© 2014 Youtube/Amazon)

Amazon sucht für seinen smarten Lautsprecher Entwickler, die das Gadget mit neuen Apps erweitern. Dafür soll in Kürze ein Software Developer Kit für Amazon Echo veröffentlicht werden.

Entwickler gesucht

Amazon öffnet sein neuestes Gadget für Drittanbieter. Auf dem Lautsprecher Amazon Echo sollen künftig auch externe Apps, und nicht nur welche aus dem eigenen Haus, zu finden sein. Darüber informierte der Hersteller seine ersten Nutzer per Email.

In Kürze will der Konzern für den sprachgesteuerten Assistenten ein Software Developer Kit (SDK) veröffentlichen, mit dem Entwickler Anwendungen bauen können. Wer mitmachen will, muss sich dafür voranmelden. Das Programm stellt Amazon nur einer kleinen Gruppe von Developern zur Verfügung. Noch unklar ist, wann die Programmierung externer Apps losgehen kann und die neuen Services für Amazon Echo zu erwarten sind.

Amazon erlaubt keine Bewertungen

Der Online-Händler stellte sein vernetztes Heimgerät im November vor. Wer einen Echo kaufen will, muss dafür eine Einladung anforden. Noch befindet sich der smarte Lautsprecher in der Betaphase. Amazon erlaubt dabei noch keine Bewertungen der ersten Nutzer auf dem Portal.

Die ersten Reviews von Tech-Portalen für das Smart Home-Gerät sind mittelmäßig. Ein größeres Angebot an Apps könnte Amazon dabei helfen, seine neueste Erfindung wertvoller zu machen. Der Amazon Echo kostet derzeit 199 US-Dollar, Prime-Kunden erhalten 100 Dollar Rabatt.


Weitere Artikel zum Thema
Nintendo Switch: Die Liste der zusätz­li­chen Kosten wird immer länger
Stefanie Enge36
Peinlich !134Die Nintendo Switch bringt viele Kosten mit sich und ist dadurch eigentlich genauso teuer wie die technisch überlegenen Konsolen von Sony und Microsoft
Die Nintendo Switch kostet etwa 330 Euro – doch da kommen noch einige Kosten obendrauf, bis Ihr komfortabel losspielen könnt.
Neue Pflich­ten für Droh­nen­be­sit­zer: Das Kenn­zei­chen kommt
Stefanie Enge2
Weg damit !30Drohnen müssen künftig mit einer Plakette versehen werden, auf dem Name und Adresse des Eigentümers festgehalten werden
Verkehrsminister Dobrindt hat neue Pflichten für Drohnenpiloten verfasst, die heute vom Bundeskabinett beschlossen wurde.
Nintendo Switch: Käufer müssen zum Launch auf Netflix und Co. verzich­ten
Christoph Groth
Peinlich !9Videostreaming ist auf der Nintendo Switch vorerst nicht möglich
Netflix muss warten: Ein Nintendo-Mitarbeiter hat bestätigt, dass die Nintendo Switch zum Marktstart kein Videostreaming erlaubt.