Android P: Einige Apps könnten nicht mehr funktionieren

Der Oreo-Nachfolger wird wohl im Mai 2018 auf der Google I/O offiziell vorgestellt
Der Oreo-Nachfolger wird wohl im Mai 2018 auf der Google I/O offiziell vorgestellt(© 2017 CURVED)

Google arbeitet an Android P, das im Mai 2018 wohl offiziell vorgestellt wird. Mit dem neuen Betriebssystem könnten gleichzeitig zahlreiche Apps aus dem Play Store verschwinden oder zumindest nicht mehr funktionieren. Ganz nach dem Motto: Alles neu macht der Mai.

Android P wird keine Anwendungen mehr unterstützen, die noch für die alte Android-Version 4.2 Jelly Bean (und älter) entwickelt wurden, meldet Android Police. Es scheint, als wolle Google seine App-Bibliothek ordentlich ausmisten. Was bei Anwendungen, die anscheinend bereits seit rund sechs Jahren kein Update mehr bekommen haben, durchaus nachvollziehbar wäre.

"Fragen Sie den Entwickler"

Auf welche Art Google die Apps unter Android P nicht mehr unterstützt, verrät das Portal nicht. In einem kurzen Clip taucht beim Öffnen einer Anwendung in einer Preview-Version von Android P lediglich ein Warnhinweis auf: "Diese Anwendung wurde für eine ältere Android-Version entwickelt." Der Nutzer wird gewarnt, dass die App möglicherweise nicht mehr richtig funktioniert, und gebeten, nach möglichen Updates zu schauen oder den Entwickler zu kontaktieren.

Nach dem Release von Android P müssen laut Android Police zudem alle Apps, die an den Play Store geschickt werden, mindestens für Android Oreo oder höher entwickelt sein. Google dürfte den Schritt mit Sicherheits- und Performance-Aspekten begründen. Apps sollen mit Android P unter anderem schneller starten. Apple ging bei seinem Betriebssystemwechsel deutlich rigoroser vor: Seit iOS 11 werden keine 32-Bit-Anwendungen mehr unterstützt, sondern nur noch 64-Bit-Apps. Hunderttausende Anwendungen waren angeblich von der Räumungsaktion betroffen.


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