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Apple AirPower: Kommt die Ladematte doch noch?

Apple AirPower kann mehrere Geräte gleichzeitig laden
Eigentlich gecancelt: Apple AirPower (© 2017 Apple )
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30.01.20 von

Francis Lido

In einer Mitteilung an Investoren hat Analyst Ming-Chi Kuo prognostiziert, welche neuen Produkte Apple bis Mitte 2020 herausbringen wird. Interessanterweise findet sich darunter auch eine Ladematte. Kommt Apple AirPower also doch noch?

Wir erinnern uns: 2017 kündigte Apple AirPower an, nur um den Release ein ums andere Mal zu verschieben. 2019 stand schließlich fest: Die Ladematte wird nicht erscheinen. Dem Hersteller ist es eigenen Aussagen zufolge nicht gelungen, AirPower in der selbst erhofften Qualität zu realisieren. In der damaligen Form genügte das Produkt Apples hohen Standards nicht. Dass nun doch eine Ladematte von Apple erscheinen soll, ist also durchaus überraschend.

Hat Apple AirPower heimlich weiterentwickelt?

Dass Apple die Entwicklung von AirPower im Stillen fortgesetzt hat, ist eher unwahrscheinlich. Kuo nennt zwar nahezu keine Details zu dem kommenden Produkt. Er erwähnt aber, dass es sich um eine "kleinere" Apple-Ladematte handeln soll. Das spricht eher gegen einen AirPower-Release. Schließlich sollte das inzwischen gecancelte Produkt ein iPhone, eine Apple Watch und AirPods gleichzeitig aufladen können. Das wird wohl auf absehbare Zeit ein Wunschtraum bleiben – zumindest, was eine offizielle Apple-Lösung angeht.

Diese weiteren Apple-Produkte sollen uns erwarten

Neben der Ladematte soll Apple in der ersten Jahreshälfte auch noch Folgendes veröffentlichen, wie Kuo berichtet: das iPhone SE 2 beziehungsweise iPhone 9, ein neues iPad Pro, weitere MacBooks mit der neuen Apple-Tastatur – und High-End-Bluetooth-Kopfhörer. Bei Letzteren handele es sich laut 9to5Mac wohl nicht um neue AirPods.

Stattdessen scheint Apple 2020 tatsächlich kabellose Over-Ears auf den Markt zu bringen. Das ist insofern überraschend, als Apple in diesem Segment eigentlich bereits gut aufgestellt ist, seit die Kalifornier Beats übernommen haben. Erst vergangenen Herbst veröffentlichte Apple unter dieser Marke die Beats Solo Pro – knapp 300 Euro teure Over-Ears mit aktivem Noise-Cancelling. Wem das nicht "premium" genug ist, dem bietet Apple mit den Beats Studio 3 Wireless und den Beats Pro zwei noch hochwertigere Optionen. Von daher sind wir gespannt, wie sich die Apple-Over-Ears von der internen Konkurrenz abheben werden.

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