Apple vs. FBI: Weitere iPhones betroffen – Kongress soll entscheiden

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Laut Apple soll der Kongress entscheiden, nicht die Gerichte
Laut Apple soll der Kongress entscheiden, nicht die Gerichte(© 2014 CC: Flickr/Karen Neoh)

Mehr als nur ein iPhone betroffen: Wie nun bekannt wurde, schlägt der Fall größere Wellen, in dem das FBI von Apple Hilfe fordert, um auf das iPhone 5c eines mehrfachen Mörders zugreifen zu können.

Demnach verlangt die US-Regierung Zugriff auf die Daten von 12 weiteren iPhones, berichtet 9to5Mac. Apple wolle sich in allen Fällen gegen die Forderung stellen. Wie ein Anwalt des Unternehmens aus Cupertino in einem Interview gesagt haben soll, sieht Apple den Kongress in der Pflicht, das Dilemma zu lösen. "Die Regierung versucht wirklich, die Gerichte zu etwas zu bringen, wovon sie den Kongress nicht überzeugen konnte", sagte der Anwalt Theodore Boutrous Jr. Das Gesetz der USA würde der Regierung aber keine Befugnis verleihen, um Unternehmen dazu zu zwingen, in Geräte eine Hintertür einzubauen.

Verteidigung kritisiert Vorgehen der Regierung

Apple wird sich in seiner Verteidigung gegen die Forderung des FBI auch auf den sogenannten "All Writs Act" von 1789 beziehen: Laut Boutrous wird dieser Artikel von der Regierung falsch ausgelegt, um das Unternehmen zur Herausgabe von Nutzerdaten zu bewegen, berichtet AppleInsider.

Der besagte Fall beschäftigt seit einiger Zeit die Öffentlichkeit. Das Problem ist laut Apple vor allem, dass eine solche Hintertür für die Strafverfolgung auch von Dritten genutzt werden kann, um an Nutzerdaten zu gelangen. Apple wolle dem FBI zwar im Fall des Massenmörders von San Bernardino helfen, aber keine Schnittstelle zur Verfügung stellen, mit der die Sicherheitssperre von iPhones im Allgemeinen umgangen werden kann. WhatsApp und Google stehen in der Auseinandersetzung offenbar auf der Seite von Apple – Bill Gates hingegen hat sich für die Forderung des FBI ausgesprochen.


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