Apple widmet sich berüchtigter XARA-Sicherheitslücke in iOS und OS X

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Die Sicherheitslücke besteht auf iPhones und MacBooks
Die Sicherheitslücke besteht auf iPhones und MacBooks(© 2014 istock.com/NCHANT)

Mitte Juni sorgte XARA für einigen Wirbel: Ein Forschungsbericht beschrieb eine Sicherheitslücke in iOS und OS X, durch die entsprechend präparierte Apps Passwörter und andere Daten auslesen könnten. Apple hat sich nun mit einem Statement dazu geäußert: Erste Vorkehrungen sind demnach getroffen, an weiteren wird gearbeitet.

Noch in derselben Woche, in der die Sicherheitslücke öffentlich gemacht wurde, habe Apple "ein serverseitiges Sicherheits-Update für Apps" implementiert, das deren jeweilige Daten zusätzlich schützen soll, zitiert iMore die Stellungnahme. Weiter heißt es: "Wir haben weitere Anpassungen in Vorbereitung und arbeiten mit den Forschern, um die Behauptungen ihres Papiers zu untersuchen."

Und dann ging es doch schnell

XARA steht abkürzend für "(unauthorized) cross-app ressource access". Sie beschreibt Methoden, mit denen eine darauf ausgerichtete App Daten aus anderen Anwendungen auslesen kann, beispielsweise Passwörter. Apples Reaktion folgte nur wenige Tage auf die Veröffentlichung des Forschungsberichts, hätte allerdings schon weitaus früher kommen können.

Das von sechs Wissenschaftlern verfasste Papier soll bereits vor einem halben Jahr bei Apple vorgelegt worden sein. Daraufhin soll das Unternehmen aus Cupertino darum gebeten haben, die Ergebnisse sechs Monate unter Verschluss zu halten, um sich der Sache annehmen zu können. Nach Ablauf der Frist veröffentlichten die Forscher ihre Erkenntnisse – und Apple reagierte prompt.


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