Beats Solo 2 Wireless: Ist das noch Technik oder schon Mode?

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Beats Solo 2 Wireless
Beats Solo 2 Wireless(© 2016 CURVED)

Die Kopfhörer Beats Solo 2 Wireless gibt es jetzt auch in Roségold. Ist das noch Technik oder schon Fashion? Wir versuchen, die Antwort zu finden.

Nicht, dass Ihr Euch jetzt wundert: Den Beats Solo 2 Wireless hatten wir bereits im Test und für gut befunden. Technisch hat sich am Kopfhörer nun auch gar nichts geändert. Hier noch einmal im Schnelldurchlauf: In der rechten Ohrmuschel befinden sich die Bedienelemente. Geht der Saft mal aus, gibt es ein Kabel. Der Sound ist lebendig, die Bässe druckvoll.

Um Technik geht es an dieser Stelle aber auch nicht. Sondern um Mode. Denn die Beats Solo 2 Wireless gibt es, wie das iPhone 6s, auch in Roségold. Anders als das Smartphone trägt man die Kopfhörer (schon dem Namen nach) nicht in der Hosentasche, sondern auf dem Kopf, wo sie jeder sieht. Ich habe mich deswegen mit meiner modebewussten Kollegin Katrin zusammengesetzt.

"Endlich Beats für Frauen"

Ihre Meinung: Beats-Kopfhörer können jetzt endlich Frauen tragen. "Die früheren Modelle sahen immer so klobig aus. Die waren noch eher etwas für Männer." Dieses Modell würde sie dem männlichen Geschlecht dagegen eher nicht empfehlen. "Es sei denn, man ist ein Fashion-Typ. Als Mann braucht man da auch das Selbstbewusstsein, um so etwas tragen zu können."

Als Mode getarnte Technik

Wie sehr sich Technik als Schmuckstück in unserer Leben "schummelt", zeigt nicht nur der Kopfhörer von Beats. Schmuck- und Uhrenhersteller wie Tag Heuer, Fossil oder Casio haben jetzt Smwartwatches im Angebot. Darüber hinaus hat Fossil auch den Wearable-Anbieter Misfit übernommen.

Das französische Unternehmen Netatmo hat im Sommer 2014 das Armband June herausgebracht. Dass dieses einen Sensor an Bord hat, der die Sonnenstrahlung misst und per App zum Eincremen rät, ist gar nicht mal so offensichtlich. Durch das große Element im Edelsteinlook sieht June nämlich eher nach Modeschmuck und weniger nach Wearable aus. Ganz ähnlich verhält es sich mit dem Armband Helix von Ashley Chloe, dass wir uns auf der CES angesehen haben. Da sind Kopfhörer drin? Muss man erstmal drauf kommen.

Technikunternehmen machen auf Juwelier

Andersherum versuchen etablierte Technikhersteller, ihre Wearables als Mode an den Mann zu bringen. Genauer: an die Frau. Apple, nebenbei der Mutterkonzern von Beats, bietet die Apple Watch etwa auch als Hermès-Edition mit Lederarmbändern des gleichnamigen Unternehmens aus Frankreich an.

Huawei und Samsung gehen einen ähnlichen Weg. Die Samsung Gear S2 gab es schon vom Start weg in einer sportlichen und der Classic-Variante. Auf der CES haben die Südkoreaner dann je ein Modell mit Platinbeschichtung und 18-Karat-Goldgehäuse aus der Schmuckschatulle geholt.

Bei Huawei war auf den vergangenen Keynotes von "Fashionology", also der Verbindung von Fashion und Technik, die Rede. Dementsprechend haben auch die Chinesen ihre Smartwatch noch einmal aufgewertet. Die Huawei Watch gibt es für Modeliebhaber auch als Jewel-Variante mit einem mit Svarowski-Steinen besetzen Gehäuse oder als Elegant-Ausgabe mit - natürlich - roségoldener Fassung.

Wie es mit den Wearables in Zukunft weitergeht, zeigen wir Euch in diesem Artikel.


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