Bendgate-Brutalo biegt iPad Air 2 - und es funktioniert

Es war nur eine Frage der Zeit: Das iPad Air 2 musste sich nach der Bendgate-"Affäre" um das iPhone 6 Plus natürlich auch dem Biegetest stellen. Ein Hands-On der etwas brutaleren Art.

Nun, da die ersten Kunden Apples neue Tablets in die Hände bekommen, ist es mit Marvin Macht ein junger Herr aus Deutschland, der sein Exemplar als erster dazu nutzt, es vor laufender Kamera zu deformieren. Damit opfert er mindestens 609 Euro – es handelt sich nämlich offensichtlich um die LTE-Version des Tablets – für die Erkenntnis, dass sich das iPad Air 2 verbiegen lässt. Offenbar ist dafür sogar verhältnismäßig wenig Krafteinsatz vonnöten und es fehlt nicht mehr viel, um das Gerät zu handlicherer Größe zusammenzufalten. Das war aber auch zu erwarten, denn das iPad Air 2 ist mit 6,1 Millimetern Tiefe ja noch mal einen geschlagenen Millimeter dünner als das iPhone 6 Plus, zumal das größere Format die Biegsamkeit des Geräts noch begünstigt.

Auch ein gefaltetes iPad Air 2 funktioniert

Falls also jemand von Euch eine ausreichend große Hosentasche hat, um ein 9,7-Zoll-Tablet daran spazieren zu tragen, seid gewarnt: Das iPad Air 2 könnte sich verbiegen. Vielleicht kann der Taschenschneider für das iPhone 6 Plus ja auch Tablet-Nutzern helfen. Aber mal Spaß beiseite: Wir dürfen durchaus annehmen, dass ein iPad in seinem normalen Nutzungsalltag weniger Biegegefahr ausgesetzt ist als ein Smartphone. Trotzdem sollte es auch niemanden wundern, wenn ein 6,1 Millimeter dünnes Gerät in einem leichten Aluminiumgehäuse sich verbiegen lässt. Wie leicht es Marvin Macht offenbar fällt, dass iPad Air 2 zu deformieren, ist allerdings ebenso bemerkenswert wie die Tatsache, dass es danach noch funktioniert.

Wir haben übrigens auch ein gewaltfreies Hands-On zum iPad Air 2 anzubieten:


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