BlackBerry: Lenovo soll Übernahmeangebot vorbereiten

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Da ist der Name Programm: Das BlackBerry Passport ist so groß wie ein Reisepass
Da ist der Name Programm: Das BlackBerry Passport ist so groß wie ein Reisepass(© 2014 BlackBerry)

Lenovo plant die Übernahme von BlackBerry – das berichtet Benzinga unter Berufung auf informierte Quellen. Ein offizielles Angebot soll bereits in dieser Woche erfolgen. Der kanadische Smartphone-Hersteller wäre somit nach Motorola das zweite Unternehmen, dass sich der fünftgrößte Smartphone-Hersteller der Welt einverleibt.

Dem anonymen Insider zufolge sei Lenovo bereit, zunächst 15 US-Dollar pro Anteilsschein zu bezahlen, das Maximalgebot belaufe sich auf 18 Dollar pro BlackBerry-Aktie. Ein ähnliches Vorhaben deutete Lenovo-CFO Wong Wai Ming bereits im Januar 2013 an. In einem Interview auf mögliche Übernahmeziele angesprochen, antwortete dieser damals mit: "Wir schauen uns alle Optionen an – RIM [wie BlackBerry damals hieß; Anm. der Red.] und viele andere". Zu einem Kauf ist es nicht gekommen, stattdessen wechselte Motorola Anfang 2014 seinen Besitzer von Google zu Lenovo.

Quadratisch, praktisch, begehrt

BlackBerry selbst ist zwar angeschlagen, kann mit dem BlackBerry Passport aber aktuell offenbar an alte Zeiten anknüpfen: Als Business-Smartphone mit seinem ungewöhnlichen Quadrat-Screen boomt die Nachfrage derzeit – was dazu führt, dass Vorbesteller länger auf das Gerät warten müssen als auf ein iPhone 6. Ein gute Verhandlungsgrundlage also für den kanadischen Betrieb, so die Meldung denn stimmt. Ein Sprecher von BlackBerry teilte lediglich mit, man reagiere nicht auf Gerüchte, Lenovo äußerte sich gar nicht.

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