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Chrome OS-Geräte verkaufen sich erstmals besser als Macs

Chromebooks sind besonders in amerikanischen Schulen beliebt
Chromebooks sind besonders in amerikanischen Schulen beliebt (© 2014 CURVED )
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20.05.16 von

Guido Karsten

Laptops mit Googles Chrome OS-Betriebssystem sind gefühlt immer noch nicht sehr weit verbreitet. Wie der IDC-Analyst Linn Huang The Verge verraten hat, scheint sich dies aber zumindest in den USA aktuell zu ändern. Ihm zufolge sollen sich die sogenannten Chromebooks in den Vereinigten Staaten im ersten Quartal des Jahres erstmals besser verkauft haben als Apples Mac-Computer mit OS X-Betriebssystem.

Genaue Zahlen zu den Verkäufen von Chromebooks veröffentlichen für gewöhnlich weder IDC noch andere Marktforschungsunternehmen. Stattdessen werden die Verkäufe mit denen anderer Computer gemeinsam angegeben. Linn Huang hat zumindest für den US-Markt in diesem Fall aber eine Ausnahme gemacht: Demnach sollen sich die Chrome OS-Laptops der Hersteller Dell, HP und Lenovo in den USA zusammen fast 2 Millionen Mal verkauft haben.

Chromebooks machen auch Windows-Systemen Konkurrenz

Apple soll laut IDC derweil in den USA im ersten Quartal 2016 lediglich 1,76 Millionen Macs abgesetzt haben. Dem Analysten zufolge sollen die Hersteller von Chromebooks ihre guten Verkaufszahlen vor allem dem Bildungsbereich zu verdanken haben. Demnach seien die vergleichsweise günstigen tragbaren Computer mit Chrome OS in US-Schulen extrem beliebt.

Wie sich die Chromebooks außerhalb der USA verkaufen, ist unklar. Die wachsenden Verkaufszahlen der Geräte dürften sich aber weltweit auch auf den Absatz preisgünstiger Windows-Laptops auswirken. Auch wenn der Markt für PCs aktuell insgesamt schrumpft, erwartet IDC für die kommenden Monate wieder einen leichten Aufschwung. Als Gründe dafür sieht das Unternehmen neben den steigenden Chromebook-Verkaufszahlen auch PC-Nutzer, die in naher Zukunft im Zuge eines Umstiegs auf das aktuelle Windows 10-Betriebssystem auch einen neuen Computer kaufen werden.

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