Crowdfunding-Juwelen: COVR, Rufus Cuff und The Micro

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Der kleine 3D-Drucker nutzt seinen Platz optimal aus und kostet nur 299 Dollar.
Der kleine 3D-Drucker nutzt seinen Platz optimal aus und kostet nur 299 Dollar.(© 2014 M3D)

CURVED präsentiert Euch jede Woche die mobilen Highlights aus Crowdfunding-Portalen wie Kickstarter, Indiegogo oder Startnext. Heute mit einem bezahlbaren 3D-Drucker, einem unverwüstlichen Bluetooth-Lautsprecher, einem Reserve-Akku am Schlüsselbund, einer riesigen Smartwatch und einer Hülle für das iPhone, mit der Ihr heimlich Fotos schießt. Beim Klicken auf die Links nicht wundern: Indiegogo hat ein komplett neues Design erhalten.

The Micro: Bezahlbarer 3D-Drucker

Der M3D soll zum Spielen, bei der Arbeit und in der Bildung zum Einsatz kommen

So günstig war noch kein 3D-Drucker: Der Micro, oder kurz M3D, kostet bei Kickstarter nur 299 US-Dollar - umgerechnet also nur rund 220 Euro. Allerdings kommen noch Versandkosten hinzu. Bis zum 7. Mai 2014 müsst Ihr Euch entscheiden. Der 3D-Drucker ist ein Würfel mit Kantenlängen von 18,5 cm, schafft es aber Objekte zu drucken, die bis zu 11,6 cm hoch sind und eine Fläche von 10,9 x 113 cm haben - ab einer Höhe von 7,4 cm nur noch 9,1 x 8,4 cm. Mit einem Gewicht von einem Kilogramm ist der Drucker sogar transportabel und zum Anschließen an einen Computer genügt ein USB-Kabel. Die Software läuft unter Windows, OS X und Linux und soll für eine unkomplizierte Einrichtung und Nutzung sorgen.

COVR: Heimlich Fotos mit dem iPhone aufnehmen

Die Idee zu COVR kam den Fotografen Thomas Hurst bei seiner Arbeiten in Krisengebieten, wo sich nicht jeder gerne fotografieren lässt. Mit der Hülle für das iPhone könnt Ihr aber nicht nur in gefährlichen Momenten unbemerkt Fotos aufnehmen, sondern zum Beispiel auch Kinder ablichten, ohne dass sie auf die Kamera reagieren. Dazu lenkt die Linse in der iPhone-Hülle das Licht so um, dass Ihr die eigentliche Kamera des Smartphones nach unten haltet, aber trotzdem das Motiv vor Euch ablichtet. Bis zum 6. Mai 2014 könnt Ihr das Projekt auf Kickstarter unterstützen. Für 55 Dollar und 10 Dollar Versandkosten bekommt Ihr ein Exemplar der Hülle - umgerechnet ergibt sich ein Preis von rund 47 Euro.

Big Turtle Shell: Unverwüstlicher Bluetooth-Lautsprecher

Der Telefonkonferenz im Kanu oder der Party auf der Wiese steht nichts mehr im Weg: Der Bluetooth-Lautsprecher Big Turtle Shell ist wasserdicht und sturzsicher. Sein Akku hält 16 Stunden lang durch und lädt zur Not auch andere Geräte auf. Eine Freisprechfunktion ist ebenso vorhanden wie zwei praktische Tragegriffe. Steht die Box auf dem Boden, strahlt sie rundherum Sound mit bis zu 110 Dezibel aus. Die laute Schildkröte könnt Ihr Euch noch bis zum 1. Mai auf Kickstarter sichern. Wenn Ihr schnell seid, zahlt Ihr nur 150 Dollar, sonst 160 - jeweils zuzüglich 30 Dollar für den Versand. Umgerechnet ergeben sich so Preise von etwa 130 oder 137 Euro.

Keycharge: Reserve-Akku am Schlüsselbund

Den kleinen Notfall-Akku habt Ihr immer dabei - außer Ihr habt die Schlüssel vergessen(© 2014 Keycharge)

Dieser Schlüsselanhänger ist die Lebensversicherung für Euer Smartphone. Er enthält eine Batterie, die einem Handy bis zu 6 Stunden Sprechzeit und 24 Stunden Standby-Zeit geben soll. Den Akku des Anhängers müsst Ihr nach etwa 20 Tagen wieder aufladen - auch wenn Ihr ihn nicht benutzt habt. Zur Wahl steht der Keycharge mit Lightning- oder Micro-USB-Anschluss. Bei Indiegogo können sich schnell Entschlossene noch ein Exemplar für 15 Dollar sichern. Sind die Angebote aufgebraucht, kostet der Akku-Anhänger 25 Dollar - jeweils zuzüglich 10 Dollar Versandkosten. Umgerechnet ergibt sich ein Preis von etwa 18, beziehungsweise 26 Euro. Gegen einen Aufpreis enthält der Schlüsselanhänger bis zum 12. Mai 2014 noch einen 16 oder 32 GB großen Speicher, den Ihr über einen normalen USB-Anschluss erreicht.

Rufus Cuff: Mehr als eine Smartwatch

Wenn Euch die bisher verfügbaren Smartwatches und iWatch-Konzepte zu klein sind, dann ist das Rufus Cuff genau das Richtige für Euch. Das Display ist drei Zoll groß und bietet viele Funktionen: Ihr könnt mit dem Armband über die Bluetooth-Verbindung zu Eurem Smartphone telefonieren oder Benachrichtigungen erhalten. Eigenständig surft das Cuff im Web und fungiert mit seinen Sensoren als Smartband, das Eure Aktivitäten überwacht. Als Betriebssystem kommt Android zum Einsatz, sodass Ihr weitere Apps installieren könnt. Dank des wasserdichten Gehäuses hält die Uhr auch Regen aus. Bis zum 27. April 2014 könnt Ihr das Projekt auf Indiegogo unterstützen. Für 249 Dollar - umgerechnet 180 Euro - sowie die tatsächlich anfallenden Versandkosten erhaltet Ihr eine der überdimensionierten Smartwatches.


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