Die 6 besten Apps für Fahrradfahrer: Tracking, Routen und mehr

Endlich, der Frühling naht und wir können uns wieder regelmäßig aufs Rad schwingen. Mit diesen Apps findet ihr Routen, Mitfahrer und mehr.
Endlich, der Frühling naht und wir können uns wieder regelmäßig aufs Rad schwingen. Mit diesen Apps findet ihr Routen, Mitfahrer und mehr.(© 2018 CC. Unsplash/Adrian Flores)

Radfahren scheint als Ausdauersport mittlerweile ähnlich beliebt zu sein wie Joggen. Kein Wunder: Fahrradfahrer sehen in derselben Zeit mehr von der Welt – und das auf immer leichteren Bikes und besseren Fahrradwegen. Klar, dass immer mehr innovative Tools und Apps fürs Rad die Stores erobern. Hier kommen die sechs Must-Have-Apps für Fahrradfahrer.

Der Frühling lässt nicht mehr lange auf sich warten, also macht euch sattelfest: Fahrradfahren ist nicht nur umweltfreundlich und gelenkschonend, sondern hält echt fit und verbrennt bei mittlerem Tempo etwa 300 Kalorien pro halbe Stunde. Wer sich ab Frühjahr wieder regelmäßig aufs Fahrrad schwingt, steigert auch seine Ausdauerleistung merklich. Und das scheinen einige zu sein: Der Drahtesel gehört quasi zum deutschen Kulturgut. Damit ihr nicht den Überblick verliert, stellen wir euch hier die besten Apps für eure Rad-Touren vor – egal, ob mit dem Rennrad, Mountainbike, Trekking- oder Hollandrad.

1. Strava: Routen und Trainings planen, tracken, analysieren und teilen

Die kostenlose Fitness-App Strava (für iOS und Android) richtet sich an Sportler sämtlicher Disziplinen weltweit, wird aber viel von Radlern genutzt. Strava fungiert nämlich als Fitnesstracker und soziales Netzwerk in einem. Eure Touren könnt ihr über Android-Smartphones, das iPhone, eure Smartwatch oder GPS-Fahrrad-Navis, etwa von Garmin, tracken. Strava läuft natürlich ebenso auf der Apple Watch, wobei auch die Herzfrequenz auf Touren berücksichtigt werden kann. Dank der Anbindung an Apple Health und Garmin-Connect werden die Daten direkt in andere digitale Fitness-Tagebücher eingespeist. Geplante Touren seht ihr dann bequem über das Handgelenk oder GPS-Navi ein. Im Anschluss wertet Strava die Trainingseinheit aus: Geschwindigkeit, Tempo und Distanz gehören zu den Basisdaten. Darüber hinaus kann Strava Leistungsvergleiche mit vorherigen Ausfahrten oder anderen Nutzern anstellen. Diese und weitere Premium-Features, wie eine Live-Verfolgung für Angehörige für mehr Sicherheit unterwegs, Live-Coaching und individuelle Trainingspläne bietet die kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft bei Strava für acht Euro im Monat.

Wer mag, kann seine Radtouren mit der Strava-Community oder ausgewählten Freunden teilen. So profitieren Nutzer gegenseitig von abwechslungsreichen Routen, Trainingstipps und der Vermittlung von Trainingspartnern. Mit Strava könnt ihr euer Bike-Training gezielt planen, durchziehen, analysieren und euch den extra Schub Motivation zum Dranbleiben holen.

Die Strava App wird besonders gern von Radlern genutzt.(© 2018 CURVED)

2. Komoot: Das Universal-Navi für Outdoor-Sportler

Gerade auf dem Mountainbike schlängelt man sich gern durchs Gelände und über unbefestigte Wege – da hilft Google Maps nur bedingt. Routenplanung und -führung für Biker verspricht die GPS-App Komoot. Egal ob auf dem Mountainbike, Rennrad oder Trekkingrad: Auf Basis des Biketyps werden passende Routen zu Wunschziel oder der Tourzeit vorgeschlagen, inklusive detaillierter Geländedaten. Außerdem könnt ihr eure Touren tracken, mit Fotos versehen und als Erinnerung speichern oder teilen – übrigens nicht nur als Radler, sondern auch für als Wanderer oder Jogger. Zudem findet ihr hier Touren-Inspiration durch andere Nutzer und, ganz wichtig, könnt alle Karten für die Offline-Nutzung runterladen. Oder ihr plant die nächste Ausfahrt ganz bequem am PC und ladet sie dann aufs Smartphone. Wer noch keine Fahrradhalterung für das Smartphone besitzt, kann die Touren auch auf der Apple- oder Garmin-Watch und vielen anderen Smartwatches einsehen – oder sich per Sprachanweisung führen lassen. Das geht aber nur in der Premium-Version der App.

Komoot ist als kostenlose Basis-Version für iOS und Android verfügbar, wobei man Karten seiner Region für rund vier Euro als In-App-Kauf erwerben kann. Das Komoot-Komplettpaket kostet 30 Euro und beinhaltet dann sämtliche Offline-Karten für Europa, Nordamerika, Afrika und Asien – unbegrenzte Karten-Updates, Sprachnavigation  sind inklusive. Praktisch: Komoot synchronisiert automatisch Touren und Fotos auf all euren Geräten.

Mit der komoot-App finden Radler schöne Routen.(© 2018 CURVED)

3. Wikiloc: Die Entdecker-Community für die schönsten Outdoor-Touren

Bei Wikiloc dreht sich alles rund um die spannendsten Touren – von Outdoor-Enthusiasten für Outdoor-Enthusiasten. Gefüttert mit mehr als sechs Millionen Routen für 45 sportliche Aktivitäten, von Mountainbiking bis Kajaking, bietet das Netzwerk jede Menge Ideen für Touren, Ausflüge und den nächsten Urlaub. Dank Foto- und Video-Illustrationen anderer Nutzer könnt ihr euch einen Eindruck vom Gelände und Schwierigkeitsgrad machen. Wer sich die App kostenlos für Android oder iOS runterlädt, kann Touren einsehen oder selbst welche tracken und einstellen. Oder übertragt eure GPS-Aktivitäten auf Wikiloc.com und lasst euch von ausgewählten Kontakten virtuell begleiten – so weiß immer jemand, wo man gerade steckt. Die Topo-Karten stehen auch zur Offline-Nutzung bereit. Upgrades innerhalb der App sind teilweise kostenpflichtig. Garmin-Nutzer können ihren Wikiloc-Account über die Garmin-Connect-App verbinden.

4. Der Bike Gear Calculator: Gänge errechnen für mehr Energieeffizienz

Der Bike Gear Calculator ist was für Bike-Kenner: Wer möglichst energieeffizient richtig Tempo fahren möchte, kann sich mit dem Tool die passenden Gänge ausrechnen. Ein bisschen Vorwissen zu technischen Daten wie Reifenumfang, Übersetzung, Kurbellänge und anderen Parameter des Bikes sind dafür allerdings erforderlich. So kann der Rad-Rechner ermitteln, bei welcher Trittfrequenz man wie schnell radeln würde. Den Bike Gear Calculator gibt es gratis für Android und als Web-App. Die iOS-App kostet knapp zwei Euro.

5. Cyclique: Das Netzwerk für gemeinsame Radtouren nach Region, Niveau und Bike sortiert

Wem noch der Bike-Buddy fehlt, sollte sich die Gratis-App Cyclique (für Android und iOS) anschauen: Damit können sich Fahrradfahrer zu Radtouren in ihrer Umgebung anmelden oder selbst eine Tour planen und in der App-Community Gleichgesinnte finden. Im Profil-Setup könnt ihr für passende Touren Infos zu eurem Fahrrad und Fahrstil hinterlegen – vom Crossrad bis hin zum E-Bike ist so ziemlich jedes Zweirad vertreten. Die Radfahrer-Profile lassen sich darüber hinaus nach Alter und Geschlecht filtern. Zu jeder Tour finden sich auch Infos zur Strecke, zum Fahrradtyp sowie zu den anvisierten Stundenkilometern und den Profilen der bereits angemeldeten Mitradler. Neben den Touren bietet Cyclique noch eine Community. Da die App noch relativ neu ist, sind noch nicht an jedem Standort extrem viele Mitglieder und Touren zu finden. Wer gern in Gesellschaft radelt, sollte Cyclique auf jeden Fall testen und gegebenenfalls weiterempfehlen, damit auch andere Nutzer flächendeckend bald gemeinsam radeln können.

Cyclique bringt Fahrradfahrer für gemeinsame Touren zusammen.(© 2018 CURVED)

6. bikuh: Strampelnd ganz nebenbei ein paar Euro dazu verdienen

bikuh heißt die App der gleichnamigen Webseite und richtet sich an Radfahrer, die sich unterwegs ganz nebenbei noch ein kleines Taschengeld dazu verdienen wollen – mit Werbung am Vorderrad:

Den Werbepartner darf man sich dabei selbst aussuchen. Einzige Voraussetzung, um mitzumachen: Ihr müsst mindestens 100 Kilometer im Monat strampeln – sollte aber kein Problem sein, für passionierte Radler entspricht das gerade mal einer gemütlichen Wochenendtour. Und auch radelnde Berufspendler kommen locker auf das Soll. Auch wenn man mit dem bikuh-Deal nicht reich wird, ein gratis Feierabendgetränk ist durchaus drin, und zwar ohne extra Aufwand: Pro Kilometer am Bike setzt bikuh nämlich bis zu 20 Cent an. Dafür müssen Nutzer die gefahrenen Kilometer nur mit der bikuh-App tracken (gratis für Android und iOS) und erhalten einmal im Monat eine Auszahlung. Das Konzept ist noch relativ neu und wird nach und nach in Großstädten hierzulande ausgerollt: Falls eure Stadt nicht gleich dabei ist, könnt ihr euch trotzdem schonmal registrieren.

Fazit: Fahrradfahren am Puls der Speiche

Hoffentlich konnten wir euch mit den hier vorgestellten sechs Apps für Radler dazu motivieren, das Bike wieder aus dem Keller zu tragen und euch regelmäßiger in den Sattel zu schwingen. Fahrradfahren lohnt sich immer: zum Vorankommen, für Erkundungstouren, um die Umwelt zu schonen, zum Abschalten und für die Fitness. Falls ihr noch ein intelligentes Schloss für deinen edlen Drahtesel oder das eine oder andere smarte Bike-Equipment suchst beziehungsweise dir noch die passende Smartphone-Halterung fehlt, klickt euch in unsere anderen Fahrrad-Beiträge.


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