Diese Smartphone-Hersteller spielen in der Champions League

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Champions League
Champions League(© 2015 CURVED)

Am Dienstag startet die UEFA Champions League in die Gruppenphase. Der Wettbewerb ist nicht nur für Vereine attraktiv, sondern auch für Smartphone-Hersteller. Wo diese mittlerweile mitmischen im internationalen Profi-Fußball haben wir für Euch zusammengetragen.

iPhones sind beim FC Bayern München tabu. Der deutsche Rekordmeister hat für diese Saison einen Exklusivvertrag mit dem Hersteller Gigaset geschlossen. Auf der IFA 2015 gab es mit dem Gigaset Me dann auch dessen erstes Smartphone zu sehen. Und das machte einen guten Eindruck. An ein iPhone oder ein Samsung-Galaxy-Gerät kommt es aber wohl, ein ausführlicher Test steht noch aus, nicht heran.

LG, Huawei und Oppo sponsern große Klubs

Doch der FC Bayern ist nicht der einzige Champions-League-Teilnehmer, der einen Sponsorenvertrag mit einem Smartphone-Hersteller hat. Mit LG hat Bayer Leverkusen sogar einen weitaus prominenteren Partner gewonnen. Seit August 2013 sind die Südkoreaner der Hauptsponsor der Werkself und zieren die Trikots der Spieler. Auch beim Scheichklub Manchester City gehören die Südkoreaner zu den “Club Partners”. Mit Smartphones hat die Zusammenarbeit aber nichts zu tun. LG stattet das Etihad Stadium mit Großbildfernsehern aus.

Bei einem weiteren großen Verein ist Huawei als Partner eingestiegen. Die Chinesen versorgen Paris Saint Germain mit Smartphones und Tablets. Auch bei Benfica Lissabon ist Huawei tätig. Im Rahmen einer zweijährigen Zusammenarbeit kümmert sich das Unternehmen beim portugiesischen Champions-League-Teilnehmer um den Ausbau der Stadiontechnik. Schließlich benötigen echte Fans auch während der 90 Minuten im Stadion astreines WLAN, oder?

Wer hat hier den prominenten Partner? Oppo und der FC Barcelona kooperieren seit drei Jahren.(© 2015 Oppo)

Auch der FC Barcelona hat einen Smartphone-Sponsor: Anders als man annehmen könnte, besitzen die Katalanen keinen Kontrakt mit LG, Samsung oder einem anderen Hochkaräter, sondern mit dem chinesischen Unternehmen Oppo. Zuletzt stellte Oppo zur Feier der dreijährigen Zusammenarbeit mit dem Verein eine FC-Barcelona-Version des Oppo R7 vor. Übrigens müssen die Spieler die Geräte der Chinesen nicht benutzen.

Spieler haben private Verträge

Lionel Messi hat zum Beispiel einen Werbevertrag mit Samsung in der Tasche, spielte etwa in den Werbespots zu “Avengers - Age of Ultron mit”. Damit ist “La Pulga” der einzige Spieler, der zuletzt für das Unternehmen vor die Kamera trat. Im Vorfeld der Weltmeisterschaft 2014 warb Samsung noch mit elf Fußballern, darunter aktuelle Champions-League-Teilnehmer wie Wayne Rooney (Manchester United), Mario Götze (FC Bayern München) und Cristiano Ronaldo (Real Madrid).

Auch die Hersteller von Zubehör werben neuerdings mit Fußballstars. Ein Spot der Apple-Tochter Beats sorgte zuletzt für Empörung bei Fußballfans. Der Grund: Kurz nach dem Wechsel von Bastian Schweinsteiger von den Bayern zu Manchester United veröffentlichte der Kopfhörerhersteller ein Video, in dem es mit Schweinsteiger als zentraler Figur um Abschied und Aufbruch ging. Das wirkte so, als habe man nur den Wechsel abgewartet, um den Clip live zu schalten. Tatsächlich haben die Werbestrategen lauf Welt gleich mehrere Versionen produziert.

Übrigens: Nicht nur Vereine und Spieler lassen sich von Technik-Unternehmen sponsern. HTC steckte in den vergangenen Jahren Millionen die Champions League, um als Sponsor auf den Werbebanden vertreten zu sein. Nach dem diesjährigen Finale in Berlin endete die Zusammenarbeit allerdings. Die aktuelle Saison wird stattdessen von Sony Mobile gesponsert. Die Japaner waren davor "nur" mit der Marke Playstation vertreten.


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