Disney: Die Zukunft des Films liegt in iPhones und GoPros

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"Toy Story"-Regisseur John Lasseter kennt sich mit Innovationen in der Filmbranche aus
"Toy Story"-Regisseur John Lasseter kennt sich mit Innovationen in der Filmbranche aus(© 2015 CC: Flickr: Meet the media Guru)

Setzen Regisseure künftig auf iPhone 6 und Co. statt auf teure Kameras? Der Leiter der Kreativ-Abteilung bei Disney und Pixar, John Lasseter, sieht genau darin die Zukunft der Filmindustrie. Er ermutigte junge Filmemacher, dass sie ganze Spielfilme drehen könnten – nur mit iPhone und GoPro ausgerüstet.

"Leute werden euch sagen: 'Das wird nicht funktionieren' – aber ja, das wird funktionieren", sagte Lasseter vor Studenten der "Academy of Motion Picture Arts and Sciences", berichtet Variety. "Aber der Grund, warum sie euch das sagen, ist, weil sie es nicht gewohnt sind." Die angehenden Filmemacher sollten fleißig lesen, sich mit ihren Werkzeugen vertraut machen und aus ihren Fehlern schnell lernen, um erfolgreich zu sein.

Große Dynamik möglich

"Die GoPro und iPhones sind da", sagte er auf der Veranstaltung im Rahmen einer Reihe zu Trends im modernen Kino weiter - und sollten deshalb auch ruhig benutzt werden. Die Gadgets würden eine große Dynamik ermöglichen, die zuvor nicht da war. "Ich glaube, mit diesen Dingen wird auch eine neue Grammatik des Films entstehen." Die Entwicklung der Filmtechnik würde eindeutig in diese Richtung weisen.

John Lasseter weiß, wovon er spricht, wenn es um Innovationen im Filmgeschäft geht: Vor rund 20 Jahren realisierte er gegen den Widerstand großer Teile der Industrie "Toy Story" – den ersten komplett computeranimierten Spielfilm, der zugleich der erste Film der Produktionsfirma Pixar war. Das Werk spielte bei einem Budget von 30 Millionen Dollar weltweit rund 362 Millionen Dollar an den Kinokassen ein und zog zwei Fortsetzungen nach sich, die ebenfalls sehr erfolgreich waren.


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