Entwickler will Untethered Jailbreak für iOS 10.2 gefunden haben

iOS 10.2 bietet immer noch Angriffsfläche für Jailbreaks
iOS 10.2 bietet immer noch Angriffsfläche für Jailbreaks(© 2016 CURVED)

Mittlerweile gibt es die siebte Beta-Version des iOS 10.2-Jailbreaks vom italienischen Hacker Luca Todesco. Leider besitzt diese aber noch viele Einschränkungen, so dass kein Vergleich zu alten Jailbreaks vergangener iOS-Versionen besteht. Wie Redmond Pie berichtet, könnte es demnächst aber wieder so einen einfach funktionierenden Hack geben.

So soll ein Hacker mit dem Twitter-Benutzernamen 0xnever nämlich eine Möglichkeit gefunden haben, den iOS 10.2 Jailbreak von Luca Todesco in einen echten "Untethered Jailbreak" umzuwandeln. Der bisherige Hack funktioniert nur solange das entsprechende iOS-Gerät nicht neugestartet wurde. Nach jedem Reboot muss der Jailbreak sonst neu durchgeführt werden.

Release in wenigen Tagen?

Wie 0xnever am 17. März auf Twitter erklärte, möchte er seine Lösung für den Untethered Jailbreak bereits in den nächsten Tagen veröffentlichen. Einschränkungen in der Verwendbarkeit soll es allerdings auch bei seiner Lösung geben: So hat auch 0xnever laut eigener Aussage keinen Weg gefunden, ein iPhone 7 mit iOS 10.2 mit einem stabil arbeitenden Untethered Jailbreak zu versehen. Dafür will er allerdings bereits Hinweis darauf entdeckt haben, dass seine Lösung auch mit iOS 10.3 funktionieren könnte.

Auch wenn es nicht unmöglich ist, dass ein Untethered Jailbreak für iOS 10.2 funktioniert, sollte die Ankündigung des Hackers bis zu einem Release seiner Software noch mit einer gesunden Portion Skepsis betrachtet werden. Als Beweise für seine Behauptungen lieferte 0xnever nämlich bislang nur einige Bilder, die keine eindeutigen Beweise zeigen und ebenso gut ein Fake sein könnten. Aufforderungen, ein Beweisvideo zu veröffentlichen, ignorierte der Entwickler zudem. Auch Luca Todesco, der Entwickler des Yasu102-Jailbreaks, der die Vorlage für den Untethered Jailbreak von 0xnever bildet, ist von der Behauptung alles andere als überzeugt und bezeichnet die Meldung als Fake.


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