Facebook bestätigt Arbeit an AR-Brille

Mark Zuckerberg zufogle ist die heutige Technologie noch nicht weit genug für eine AR-Brille
Mark Zuckerberg zufogle ist die heutige Technologie noch nicht weit genug für eine AR-Brille(© 2017 Facebook)

Mit den Headsets seines Tochterunternehmens Oculus hat Facebook bereits diverse VR-Brillen im Programm. Im Rahmen eines TechCrunch-Events hat das Unternehmen nun verraten, dass es an einer AR-Brille arbeitet.

"Natürlich arbeiten wir daran", hat Facebooks AR-Chef Ficus Kirkpatrick gegenüber TechCrunch bestätigt. "Wir wollen, dass diese [AR]-Brillen Realität werden, und ich denke, dass wir dabei mithelfen wollen", so Kirkpatrick weiter. Aktuell habe man zwar noch kein fertiges Produkt anzukündigen. Aber eine Menge sehr talentierter Leute beschäftige sich derzeit mit dem Thema.

Nicht in unmittelbarer Zukunft

In dem Tweet unter diesem Artikel könnt ihr euch im Detail anhören, was TechCrunch ihm zur AR-Brille von Facebook entlocken konnte. Bis diese auf den Markt kommt, wird aber wohl noch einige Zeit verstreichen. 2017 verriet Mark Zuckerberg, dass Facebook eine AR-Brille entwickeln will. Mit der zu dieser Zeit verfügbaren Technologie soll sich das allerdings noch nicht so realisieren lassen, wie es sich das Unternehmen vorstellt.

Erst in fünf bis sieben Jahren halte er das für möglich, sagte der Facebook-CEO damals. Außerdem führe der Weg  zu einer AR-Brille über VR-Headsets. Patentanträge für eine AR-Brille von Facebook sind in der Zwischenzeit aber dennoch aufgetaucht – genau wie Stellenanzeigen, in denen das Unternehmen nach AR-Spezialisten sucht.

Verbindungen zwischen VR und AR sieht Kirkpatrick in erster Linie auf Software-Ebene. In der Praxis würden die Nutzer eine AR-Brille von Facebook seiner Ansicht nach für ganz andere Dinge verwenden als eine VR-Brille von Oculus – zum Beispiel, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben oder den Status einiger Apps im Blick zu behalten.


Weitere Artikel zum Thema
WhatsApp und Insta­gram: Namens­än­de­rung bestä­tigt
Francis Lido
Peinlich !38WhatsApp und Instagram gehören zu Facebook
Facebook plant eine Namensänderung für WhatsApp und Instagram. Diese soll die Zugehörigkeit der Apps verdeutlichen.
Störung zeigte: Face­book weiß, ob ihr einen Bart habt
Christoph Lübben
Unfassbar !5Ihr seid auf Selfies stets mit einem Bart zu sehen? Facebook weiß das – egal, ob es eure Gesichtsbehaarung ist
Facebook beschreibt eure Fotos: Dank der weltweiten Störung wissen wir nun, wie die Plattform Bilder von euch wirklich sieht.
Huawei-Smart­pho­nes sollen WhatsApp, Insta­gram und Co. weiter unter­stüt­zen
Francis Lido
Weg damit !11Die Apps von Facebook könnt ihr auch künftig auf Huawei-Smartphones nutzen
Entwarnung für Huawei-Nutzer: WhatsApp, Instagram und Facebook werden weiterhin auf den Smartphones des Herstellers laufen.