Facebook will Euch vor peinlichen Foto-Uploads bewahren

Facebook will Euch demnächst vor der Veröffentlichung peinlicher Selfies bewahren
Facebook will Euch demnächst vor der Veröffentlichung peinlicher Selfies bewahren(© 2014 istock.com/Fitzer)

Schluss mit den bildlichen Peinlichkeiten: Wie Wired berichtet, arbeitet Facebook momentan an einer Software, die Euch davor warnen soll, Fotos in dem sozialen Netzwerk zu veröffentlichen, die der Öffentlichkeit besser verborgen bleiben sollten. Wirklich verhindern kann aber auch der geplante Facebook-Assistent die verhängnisvollen Posts nicht.

Früher sorgte der verkaterte Blick aus glasigen, blutunterlaufenen Augen in den Spiegel für die Gewissheit, dass man eine exzessive Partynacht hinter sich hat. Bis auf vermeintliche Augenzeugen eventueller Peinlichkeiten hieße es dabei stets: "Wenn ich mich nicht daran erinnere, ist es auch nicht passiert!" In der schönen neuen Facebook-Zeit ist es damit allerdings vorbei. Eine Vielzahl an unvorteilhaften Fotos wilder Exzesse, die aus einer Bierlaune heraus gepostet wurden, flutet täglich das beliebte Social Network und sorgt für schlechte Gewissen auf der ganzen Welt. Doch eine neue Software soll die peinlichen Bildbeweise in Zukunft verhindern.

Facebook redet Euch ins Gewissen

Wie Yann LeCun, Leiter des Facebook-Forschungslabors für Künstliche Intelligenz, gegenüber Wired erläutert, arbeite seine Abteilung zurzeit an einem digitalen Facebook-Assistenten, der den Nutzern quasi ins Gewissen reden soll. Dieser erkennt potenziell unvorteilhafte Fotos und spricht eine an den jeweiligen Nutzer gerichtete Warnung aus, sobald dieser pikante Bilder hochladen will. "Dies wird für die allgemeine Öffentlichkeit gepostet. Sind Sie sicher, dass Ihr Chef oder Ihre Mutter das sehen soll", könnte es dann laut LeCun heißen. Ob sich ein Mensch im Rausch einer heißen Fete allerdings von solch einer gut gemeinten Warnung wirklich beeinflussen lässt, ist natürlich fraglich. Ebenso offen bleibt, wie weit Facebook bereits mit der Entwicklung der Software ist. Das wollte Yann LeCun nämlich nicht verraten.


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