Game of Thrones in Staffel 8: Was steckt hinter der Goldenen Kompanie?

Mit aufwendigen Showdowns wie der "Schlacht der Bastarde" dürfen wir auch in der achten Staffel wieder rechnen
Mit aufwendigen Showdowns wie der "Schlacht der Bastarde" dürfen wir auch in der achten Staffel wieder rechnen(© 2017 HBO)

In der achten Staffel von "Game of Thrones" marschiert die Goldene Kompanie in Westeros ein. Was hat es mit der mysteriösen Truppe auf sich?

Erinnert ihr euch an das Finale der siebten Staffel von "Game of Thrones"? Cersei Lennister bot Daenerys ihre Hilfe im Kampf gegen den Nachtkönig an – führte aber etwas ganz anderes im Schilde. Eine Armee schicken? Das will Cersei auf jeden Fall. Aber nicht die eigenen Vasallen – und schon gar nicht zur Unterstützung des GoT-Traumpaars Jon Snow und Daenerys Targaryen. Ganz im Gegenteil: Die heimtückische Herrscherin von Westeros hat die sagenumwobene Goldene Kompanie angeheuert, um ihren alten Feinden mal so richtig einzuheizen. Doch was steckt eigentlich hinter dieser Truppe?

20.000 Mann stark – und zu Elefant unterwegs

Die Goldene Kompanie ist eine 20.000 Mann starke Söldnertruppe, die zur Zeit der siebten Staffel ihre Schwertarme an den Höchstbietenden in Essos verleiht. Genau wie die berittenen Dothraki bewegen sie sich auf dem gleichen Kontinent, auf dem Daenerys ihre Drachen zur Welt brachte. Neben abertausenden Fußsoldaten und Kriegern zu Pferde soll die Goldene Kompanie sogar Elefanten in die Schlacht schicken. Schon früh in der achten Staffel von "Game of Thrones" dürften die güldenen Kumpanen in Westeros einmarschieren – denn Euron von den Eiseninseln hatte sich bereits mit der Eisernen Flotte nach Essos aufgemacht, um die Söldner abzuholen.

Davos Seewert wollte die Goldene Kompanie bereits für Stannis Baratheon anheuern.(© 2017 HELEN SLOAN / HBO)

Die Goldene Kompanie dürfte für die meisten Zuschauer von "Game of Thrones" keine Unbekannte sein. Bereits in der vierten Staffel empfahl Zwiebelritter Davos Seewert dem verbitterten Stannis Baratheon, auf die Dienste der Truppe zurückzugreifen – was dieser allerdings ablehnte. Prompt kritisierte der moralisch gefestigte Davos, dass Stannis zwar zu Blutopfern bereit sei, nicht jedoch, Männer fürs Kämpfen zu bezahlen. Auch Jorah Mormont, Mitstreiter von Daenerys Targaryen, focht nach seiner Flucht aus Westeros für die Goldene Kompanie. An diesen dunklen Abschnitt seiner Vergangenheit erinnert Daenerys ihn, als er versucht, sie von Daario, dem Anführer der Zweitgeborenen, zu fernzuhalten.

Die Goldene Kompanie bricht keinen Vertrag

Die Mannen der Goldene Kompanie genießen übrigens den Ruf, noch nie mit einem Vertrag gebrochen zu haben. Das unterstreicht auch auch das Motto der Truppe: "Unser Wort ist so gut wie Gold", verkündet es stolz. Ob die Söldner wirklich so treue Gefolgsmänner sind, bleibt abzuwarten. Denn der kurzfristige Abschied von bis dato eisernen Versprechen ist ein beständiges Motiv von "Game of Thrones" – unabhängig davon, ob mit Grundbesitz, barer Münze oder körperlicher Nähe bezahlt wurde.


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