Google Allo am Ende: Darum wird der Messenger bald eingestellt

Im Frühling 2019 ist mit Google Allo Schluss
Im Frühling 2019 ist mit Google Allo Schluss(© 2018 CURVED)

Nun ist es offiziell: Google wird seinen Messenger-Dienst Allo nicht weiterführen. Auch das klassische Hangouts steht offenbar vor dem Aus. Stattdessen will sich der Suchmaschinenriese künftig auf "Messages" konzentrieren.

Insgesamt will Google den Nutzern ein "einfacheres Kommunikationserlebnis" ermöglichen, wie im hauseigenen Blog The Keyword zu lesen ist. Entsprechend habe sich das Unternehmen entschieden, die Entwicklung von Allo einzustellen. Bis März 2019 könnt ihr den Messenger-Dienst noch nutzen. Wenn ihr eure Konversationen anschließend noch einsehen möchtet, müsst ihr sie aus der App exportieren. Wie das geht, erklärt euch Google auf einer speziellen Support-Seite.

Duo bleibt, Hangouts für Business

Googles Fokus liegt künftig auf der Messages-App. Mit den Erfahrungen, die das Unternehmen mit Allo gesammelt hat, sollen in Zukunft "SMS aufgewertet" werden. So seien zum Beispiel bereits Features zum maschinellen Lernen integriert worden. Zur Zukunft von Duo hat sich das Unternehmen nicht klar geäußert. Da es sich aber um eine der "am besten bewerteten mobilen Apps" handelt, dürfte dem Unternehmen an der Fortführung gelegen sein.

Auch in Bezug auf Hangouts sind Googles Aussagen nicht ganz eindeutig. Die Bekanntgabe lässt aber darauf schließen, dass sich das Unternehmen künftig auf die Lösungen für Geschäftskunden konzentrieren will: Hangouts Chat und Hangouts Meet. Auch normale Nutzer sollen diese Apps nutzen können – Details dazu, wie lange das "klassische Hangouts" noch bestehen bleibt, hat Google bislang nicht verraten.


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