Google Assistant bekommt Zugriff auf weitere Apps

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Der Google Assistant auf dem Pixel XL.
Der Google Assistant auf dem Pixel XL.(© 2016 CURVED)

Im Dezember öffnet Google die Entwicklerplattform des Google Assistant für Drittanbieter. Die können ihre Apps dann mit der KI verknüpfen.

"Das hier habe ich im Internet gefunden" ist mit Abstand die häufigste Antwort, die uns der Google Assistant in unserem Test des Pixel XL gegeben hat. Kein Wunder: Googles künstliche Intelligenz ist schließlich brandneu und lernt erst mit der Zeit dazu. Im Dezember 2016 könnte es sprichwörtlich einen Entwicklungsschub für den persönlichen Assistenten geben, denn laut XDA Developers öffnet Google dann die Entwicklerplattform für den Assistant. Im Klartext: App-Entwickler können die KI dann ihre Anwendungen integrieren und so den Funktionsumfang des Assistant erweitern.

Wenn Apps Fragen stellen

Bei der Integration wird zwischen "Direct Actions" und "Conversation Actions" unterschieden. Bei Direct Actions versteht der Assistant sofort, mit welcher App er zusammenarbeiten soll. Sagt Ihr etwa: "Mach das Licht an", weiß Google, dass (zum Beispiel) Eure "Philips Hue"-Lampen gemeint sind. Bei Conversational Actions stellt die entsprechende App ein paar passende Fragen, um das optimale Ergebnis zu gewährleisten. Bestellt Ihr Euch etwa ein Taxi, könnte die Taxi-App zurückfragen, ob Ihr ein normales oder ein Großraum-Taxi braucht.

Schon bei der Präsentation der beiden Google-Smartphones Pixel und Pixel XL hat Google anhand von Spotify und Uber einen Ausblick auf künftige Actions gewährt. Aktuell arbeite man mit Partnern wie Netflix, IFTTT oder OpenTable zusammen. Ab Dezember dürfen dann auch alle anderen App-Entwickler mitmachen. Davon profitieren vorerst wohl nur Besitzer eines Pixel- oder Google-Home-Gerätes. Bei der Assistant-Version im Messenger Allo handelt es sich nach wie vor um eine Preview-Version.


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