Google Daydream VR: Aktuelle Top-Modelle nicht kompatibel

Peinlich !8
Das Axon 7 und das Headset ZTE VR sind bereits "Daydream-ready"
Das Axon 7 und das Headset ZTE VR sind bereits "Daydream-ready"(© 2016 ZTE)

Wer Google Daydream nutzen will, muss wohl noch etwas warten: Auf seiner diesjährigen I/O hat der Suchmaschinenriese die Plattform für Virtual Reality vorgestellt. Wie sich nun herausstellt, wird die Technologie aber von aktuellen Top-Smartphones nicht unterstützt.

"Ich kann Ihnen sagen, dass es höchstwahrscheinlich keine Smartphones geben wird, die Daydream 'rückwirkend' unterstützen" sagte Googles VR-Chef Clay Bavor gegenüber RoadtoVR. Google wolle das hohe Qualitätslevel halten, weshalb alle Komponenten passen müssten. VR-Fans sollten sich deshalb noch ein paar Monate gedulden, bevor sie sich ihr nächstes Smartphone zulegen – bis dahin sollte es Geräte auf dem Markt geben, die zu der VR-Plattform kompatibel sind.

Hochwertige Ausstattung erforderlich

Für ein hochwertiges Virtual Reality-Erlebnis seien in einem Smartphone vor allem die Bewegungssensoren verantwortlich, berichtet 9to5Google. Damit Daydream problemlos funktioniert, müsse Google sicherstellen, dass ein Gerät kraftvolle und hochsensitive Sensoren besitzt, die zudem korrekt abgestimmt sein müssen. Ein weiterer Faktor sei das Display: Dieses müsse eine möglichst hohe Auflösung bieten, um die sogenannte "Motion Sickness" zu vermeiden, die bei der Nutzung von VR-Headsets nach einiger Zeit auftreten kann. Der Prozessor des Smartphones sollte zudem eine Bildrate von mindestens 60 fps bewältigen können.

Mit Android N soll Daydream VR nativ unterstützt werden; demnach sei es wahrscheinlich, dass die nächste Generation an Nexus-Geräten das Feature standardmäßig bietet. Gerüchten zufolge soll Google für die Produktion des Nexus 6P-Nachfolgers mit HTC zusammenarbeiten. Ein Smartphone, das Googles Plattform bereits unterstützt, ist das erst unlängst vorgestellte Axon 7 von ZTE. Mit QHD-Display, Snapdragon 820 und bis zu 6 GB RAM für nur knapp 400 Euro sollte genügend Leistung bereitstehen. ZTE bringt das Gerät passenderweise zusammen mit einem eigenen VR-Headset heraus.


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