Google Home ist nicht mehr als ein Chromecast mit Lautsprechern

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Google Home hört und weiß alles.
Google Home hört und weiß alles.(© 2016 Google)

Googles Amazon-Echo-Konkurrent Google Home könnte ein Gadget zum Schnäppchenpreis werden. Viel Technik soll zumindest nicht drinstecken.

Was war das für eine Präsentation auf der Google I/O. Google Home hatte im Image-Film auf jede Frage eine Antwort, konnte Musik anspielen und Smart-Home-Geräte ansteuern. Egal, was die Familie im Clip wollte, Google Home konnte es. Da muss also viel Technik drinstecken, oder? Falsch! Wie Mario Queiroz, Vice President of Product Management bei Google, gegenüber The Information sagte, handelt es sich bei dem Gerät einfach gesagt, um eine aufgebohrte Version des Chromecast.

Günstiger Preis dank minimalistischer Technik?

Gut, ein paar Sachen mehr gehören schon dazu – LEDs, Lautsprecher und Mikrofone zum Beispiel. Der ARM-Prozessor und die WLAN-Chips seien aber laut 9to5Google vergleichbar mit den Bauteilen des aktuellen Chromecast (2015). Das auf Linux basierende Betriebssystem sei sogar das selbe. Eine große Rechenleistung braucht Google Home auch gar nicht. Stattdessen werden Sprachkommandos direkt an die Google-Server geschickt, dort ausgewertet und die Antwort wieder zurückgeschickt.

Bedeutet wenig Technik nun auch günstig? Den Chromecast verkauft Google hierzulande für gerade einmal 39 Euro. Durch Lautsprecher und Co. wird's bei Google Home natürlich etwas mehr. Trotzdem kann man davon ausgehen, dass das Unternehmen aus Mountain View den Günstig-Kurs beibehält. Zum einen will Google sicherlich Amazons Echo-Box das Wasser abgraben. Den Konkurrenten gibt es aktuell für rund 180 US-Dollar zu kaufen. Außerdem könnte Google mit einem niedrigen Preis die Hemmschwelle für Nutzer senken, die sich nicht ganz sicher sind, ob sie ein Google-Gerät bei sich zu haben wollen, das permanent mithört (und "OK Google"-Spracheingaben in Eurer History speichert).


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