Google Pixel: Update soll Lens-Flare-Problem der Kamera beheben

Auch die exzellente Kamera des Pixel XL ist physikalischen Einschränkungen der Linse unterlegen
Auch die exzellente Kamera des Pixel XL ist physikalischen Einschränkungen der Linse unterlegen(© 2016 CURVED)

Das Google Pixel hat sich zwar den Ruf als derzeit bestes Kamera-Smartphone erarbeitet, Lens-Flare-Effekte scheinen den Enthusiasmus vieler Nutzer aber zu trüben. Fällt nämlich Licht in einem bestimmten Winkel in die Linse, führt das zu einem Lichtschleier auf dem Foto.

Im eigenen Google-Forum zum Pixel hat das Unternehmen nun zum Nutzerfeedback Stellung genommen. Zwar würden Lens-Flares bei allen Foto-Linsen auftreten, doch sei ein Fix für die spezielle Ausprägung des Pixel und Pixel XL bereits in Arbeit. Vor allem in den Bildecken kann es aktuell zu Bereichen mit schlechtem Kontrast und hellen Stellen kommen. Ein Software-Update soll "in den kommenden Wochen" folgen.

Software-Update soll Abhilfe schaffen

Um den Lens-Flare-Effekt dann zu vermindern, solle man HDR+ auf dem Pixel oder Pixel XL aktivieren. Spezielle Erkennungsalgorithmen würden dann den Rest erledigen, die Lichtschleier erkennen und eliminieren. Wer mit dem Gedanken spielt, das Smartphone umzutauschen, soll sich zudem keine Hoffnung machen. Die Lens-Flare-Effekte sind allen Linsen des Pixel gemein. Immerhin: Anders als bisherige HDR-Lösungen verlängert HDR+ die Belichtungsdauer nicht; mit aktiviertem Feature sind die Einsatzmöglichkeiten also nicht bei bewegten Motiven eingeschränkt.

Postings auf Twitter zeigen unterdessen, wie unterschiedlich die Lens-Flares mit dem Pixel ausfallen. Mal sind sie eindeutig als bunter Ring erkennbar, mal sieht es aus wie eine dreckige Linse. Vorerst hilft wohl nur, das Motiv aus einer anderen Perspektive aufzunehmen, damit es gar nicht erst zu dem Effekt kommt. Im Alltag macht das Pixel aber auch ohne Update eine gute Figur, wie unser Kamera-Test zeigt. Bleibt nur zu hoffen, dass es durch den geplanten Software-Fix zu keiner Verminderung der Fotoqualität kommt, da es sich dabei womöglich um eine digitale Nachbearbeitung handeln wird.


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