Google will Euch besser vor Schadsoftware schützen

Künftig müsst Ihr in der G Suite für den Start von Web-Apps ohne Google-Verifizierung zur Sicherheit ein Wort eintippen
Künftig müsst Ihr in der G Suite für den Start von Web-Apps ohne Google-Verifizierung zur Sicherheit ein Wort eintippen(© 2017 Google)

Google hat ein neues Sicherheitsfeature für seine G Suite eingeführt, das Euch während des Umgangs mit Gmail, Google Drive und Co. besser vor Malware schützen soll. Ein Pop-Up-Fenster weist Euch demnach auf mögliche Gefahren hin. Allerdings soll die Funktion aktuell nur bei "neuen" Apps aktiv sein – die webbasierend sind.

Ein neues Pop-Up-Fenster soll Euch vor schädlichen Web-Apps im Internet schützen, wie Google auf seinem Entwickler-Blog zur G Suite schreibt. Apps, die von Google nicht verifiziert sind und ohne Installation über einen Browser direkt aufgerufen werden können, starten nicht einfach: Vorher müsst Ihr ein vorgegebenes Wort eintippen, um fortfahren zu können. Dadurch will Google Euch explizit auf eine fehlende Verifikation hinweisen und verhindern, dass Ihr unbedacht aus der G Suite heraus Web-Applikationen startet, die vielleicht Schadsoftware enthalten.

Schutz auch bei Skripten

Allerdings soll das Pop-Up-Fenster aktuell nur bei "neuen" Web-Apps auftauchen. Ältere webbasierende Programme sollen aber auch bald mit einer entsprechenden Eingabeaufforderung versehen werden. Eine Anwendung ist momentan also nicht automatisch sicher, nur weil Ihr keinen entsprechenden Warnhinweis von Google erhaltet. Darüber hinaus haben es einige Apps mit Schadsoftware zumindest im Play Store selbst an den Sicherheitsmechanismen des Suchmaschinenriesen vorbeigeschafft.

Mehr Sicherheit gibt es künftig auch bei Google Scripts: Von Nutzern geschriebene Skripte/Add-Ons für Google-Anwendungen wie "Tabellen" oder "Docs" sollen das gleiche Pop-Up-Fenster mit Eingabeaufforderung anzeigen, wenn der Code nicht verifiziert ist. Zudem weise eine Benachrichtigungszeile darauf hin, wenn ein Add-On für ein G-Suite-Produkt von einem Drittanbieter stammt. Über einen Link können dann schädliche Erweiterungen direkt gemeldet werden.


Weitere Artikel zum Thema
Android Oreo für wenig Geld: Google verspricht güns­tige Geräte für den MWC
Lars Wertgen1
Android Oreo gibt es bald für 50 Dollar
Smartphones mit Android Oreo für schlappe 50 US-Dollar? Klingt nach Schnäppchen – genau solche Geräte werden auf dem MWC vorgestellt.
Google Play Music kündi­gen: So fix been­det ihr euer Abo
Marco Engelien
Google Play Music lässt sich schnell kündigen
Wer Googles Musik-Dienst Google Play Music nicht mehr länger nutzen möchte, kann mit wenigen Klicks sein Abo kündigen. So geht's.
Galaxy S8: Samsung verteilt das Update auf Android Oreo wieder
Christoph Lübben
Das Galaxy S8 erhält das Update auf Android Oreo – erneut
Wegen Problemen hat Samsung das Update auf Android Oreo für das Galaxy S8 gestoppt. Nun ist wohl alles im grünen Bereich – der Rollout geht weiter.