Apple-Fans sollten sich lieber hinsetzen, bevor sie diese News lesen. Die neuen Strafzölle des US-Präsidenten Donald Trump auf Importe aus Asien könnten den Preis des iPhone 17 Pro Max drastisch nach oben treiben.
Hochrechnungen zufolge könnte das neue Flaggschiff mit 1 TB Speicher stolze 2300 US-Dollar (umgerechnet 2100 Euro) kosten. Zum Vergleich: Für das iPhone 16 Pro Max mit derselben Speicherkapazität verlangt Apple aktuell 1599 US-Dollar – ohne Steuern. In Deutschland kostet es 1949 Euro inklusive Steuern. Wir müssen also damit rechnen, dass das iPhone 17 Pro Max mit 1 TB Speicher weit mehr als 2300 Euro kosten könnte – absoluter Wahnsinn!
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Apple sucht Auswege: Mehr Produktion in Indien
Analysten wie Rosenblatt Securities (via Reuters) rechnen damit, dass die zusätzlichen Kosten aus den US-Zöllen vor allem Geräte betreffen, die aus China, Indien, Vietnam oder Taiwan kommen. Und genau dort lässt Apple den Großteil seiner Smartphones fertigen.
Apple hat bereits auf die politischen Änderungen reagiert. Wie Analyst Ming-Chi Kuo berichtet (via BGR), plant der Konzern, seine Produktion vermehrt nach Indien und Vietnam zu verlagern. Ziel ist es, den Einfluss der neuen Zölle abzufedern. Momentan stammen etwa 15 Prozent der weltweiten iPhone-Produktion aus Indien – ein leichter Anstieg im Vergleich zu 2024.
Sollten Indien und Vietnam jedoch in neue Handelsabkommen mit den USA eingebunden werden und Zollausnahmen erhalten, könnte Apple zumindest einen Teil der Mehrkosten kompensieren – und müsste den Preis für das iPhone 17 Pro Max nicht voll auf die Kundschaft umlegen. Ohne diese Ausnahmen könnten Zölle des US-Präsidenten Apples Gewinnmarge um bis zu 9 Prozent schmälern.
Teures iPhone oder weniger Gewinn: Apple steht unter Druck
Noch ist offen, welchen Weg Apple konkret gehen wird. Sicher ist nur: Die Zeit drängt. Denn laut Kuo steht der Konzern unter enormem Druck, entweder seine Margen zu senken oder die Preise anzuziehen. Ohne Zollausnahmen für Indien und Vietnam könnte Apple die höheren Kosten nur schwer abfedern. Sollte es jedoch gelingen, neue Vereinbarungen mit den USA zu treffen, könnten die zusätzlichen Kosten deutlich geringer ausfallen.
Im besten Fall läge der Rückgang der Gewinnmarge dann nur bei 1 bis 3 Prozent – ein überschaubarer Verlust, mit dem Apple wohl leben könnte. Bis dahin aber bleibt für euch vor allem eines spannend: Wird das iPhone 17 Pro Max tatsächlich zum Luxusgut oder schafft es Apple, den Preis halbwegs stabil zu halten? Klar ist jedenfalls: Das iPhone könnte im Jahr 2025 mehr denn je zum politischen Spielball werden.
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