Huawei Mate 30 Pro: Ist das letzte Geheimnis zum Display gelüftet?

Her damit12
Das Huawei Mate 30 Pro könnte eine breite Notch wie der Vorgänger (Bild) besitzen – aber wohl nicht ohne Grund
Das Huawei Mate 30 Pro könnte eine breite Notch wie der Vorgänger (Bild) besitzen – aber wohl nicht ohne Grund(© 2019 CURVED)

Das Huawei Mate 30 Pro ist womöglich das erste Smartphone des chinesischen Unternehmens, das ein stark um die Seiten gekrümmtes Display besitzt. Offenbar sieht das Handy damit dem Galaxy S10 aber nicht allzu ähnlich. Neuesten Informationen zufolge dürftet ihr die beiden Flaggschiffe anhand der Notch des Mate 30 Pro relativ leicht auseinanderhalten können.

Über Slashleaks ist ein Foto aufgetaucht, auf dem wir die Front des Huawei Mate 30 Pro sehen sollen. Ihr findet die Aufnahme im Tweet am Ende des Artikels. Hier erkennen wir eine Gemeinsamkeit mit dem Vorgänger: Am oberen Rand ist eine eher breite und große Notch verbaut. Zum Vergleich: Samsung setzt beim Galaxy S10 auf ein kleines Kamera-Loch in der rechten Bildschirm-Ecke. Wieso entscheidet sich Huawei also mutmaßlich für eine breite Aussparung, die im Jahr 2019 schon längst überholt ist?

Hatte Huawei keine Wahl?

Womöglich blieb dem Hersteller nichts anderes übrig, als eine breite Aussparung zu wählen. Schon der Vorgänger setzte auf eine 3D-Frontkamera. Und diese Komponente benötigt mehr Platz als eine einfache Frontkamera. Es ist daher wahrscheinlich, dass Huawei das Mate 30 Pro tatsächlich mit einer größeren Notch versieht.

Ähnliches haben wir bei Apple schon gesehen: iPhone X, iPhone Xs und Co. besitzen ebenso eine 3D-Frontkamera. Und hier ist die Notch im Vergleich zu anderen Flaggschiffen auch ungewöhnlich breit. Selbst bei den iPhone-Modellen aus 2019 soll sich daran nichts ändern. Bislang hat es wohl noch kein Hersteller geschafft, die Technik zur 3D-Gesichtserkennung kompakter in einem Smartphone unterzubringen.

Was ist mit Alternativen zur Notch?

Alternativen gibt es bislang wohl noch nicht wirklich. Statt einer Notch können Hersteller zwar eine ausfahrbare Kamera verbauen, doch der Mechanismus selbst nimmt noch viel Platz im Smartphone-Gehäuse ein, wie wir etwa am Beispiel des Samsung Galaxy A80 gesehen haben.

Als zweite Notch-Alternative käme eine Kamera unter dem Display infrage. Mehrere Hersteller wie Huawei, Oppo und Xiaomi arbeiten bereits an einer entsprechenden Technologie. Womöglich dauert es aber noch ein bis zwei Jahre, ehe wir die ersten Geräte mit dem Feature im Handel sehen. Und so viel Zeit hat das Huawei Mate 30 Pro nicht mehr: Noch im dritten Quartal 2019 erscheint das Flaggschiff voraussichtlich.


Weitere Artikel zum Thema
Huawei Mate 40: Erst 2021 erhält­lich?
Lars Wertgen
Der Nachfolger der Mate-30-Serie dürfte nicht so schnell nach Deutschland kommen
Die Präsentation des Huawei Mate 40 könnte bald steigen. Bis zu einem Release in Deutschland müsst ihr allerdings wohl noch länger warten.
Die besten Smart­pho­nes unter 200 Euro: Wo Spar­füchse 2020 zuschla­gen können
Guido Karsten
UPDATESelbst Smartphones mit großen Displays wie das Redmi Note 8T gibt es für unter 200 Euro
Auch für wenig Geld gibt es gute Handys. Die besten Smartphones unter 200 Euro von 2020 und 2019 haben wir für euch zusammengesucht.
Huawei ohne Android 11? So geht's mit EMUI 11 weiter
Michael Keller
Das Huawei P40 könnte von dem Update auf Harmony OS profitieren
Huawei will Features von Android 11 in seine Benutzeroberfläche EMUI 11 integrieren. Und auch das eigene Harmony OS wird weiterentwickelt.