Innos D6000: Dieses Smartphone hat einen festen und einen Wechselakku

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Das Innos 6000 hat nicht nur einen, sondern gleich zwei Akkus.
Das Innos 6000 hat nicht nur einen, sondern gleich zwei Akkus.(© 2015 Innos)

Dicke Akkus gab es bei Smartphones schon öfter. Die auf zwei Akkus verteilten 6000 Milliamperestunden des chinesischen Innos D6000 sind aber schon eine Ansage - vor allem weil sich der Akku im laufenden Betrieb wechseln lässt.

In den letzten Jahren sind Smartphones immer leistungsfähiger geworden, von der reinen Rechenleistung, über immer bessere Displays, bis zu den Kameras. Gleichzeitig wurden die Geräte immer schlanker und leichter. Das sorgte dafür, dass die meisten in einem Aspekt nicht zulegten: Bei der Akkuleistung. Weil Akkus die Taschencomputer dick und schwer machen, beschränkt sich die Innvovation bei den meisten Herstellern darauf, die Batterien schlanker zu machen - möglichst ohne dabei an Leistung zu verlieren. Beim Innos D6000 ist das genaue Gegenteil der Fall. Das Akkumonster hat nicht nur einen dicken Akku, sondern gleich zwei.

Die eine Batterie ist fest verbaut und wäre mit 2480 mAh alleine eher durchschnittlich geraten. Wäre, denn Innos belässt es nicht dabei und packt zusätzlich noch einen wechselbaren Akku mit weiteren 3520 mAh in das Smartphone. So kommt das D6000 auf eine gigantische Kapazität von 6000 mAh. Sind die mal aufgebraucht, soll man den Wechselakku sogar austauschen können, ohne dass das D6000 sich abschaltet. Ein extrem interessantes Konzept, das sicher seine Fans finden wird.

Dicker Akku im Mittelklasse-Smartphone

Was die sonstige Ausstattung angeht, fällt das Gerät in die obere Mittelklasse. Das Display ist 5,2 Zoll groß und mit Full-HD-Auflösung ausreichend scharf. Der achtkernige Snapdragon 615 findet sich auch in anderen Mittelklasse-Smartphones wie dem Moto X Play oder dem LG G4s und liefert dort gute Leistung zum kleinen Preis. Mit drei Gigabyte Arbeitsspeicher kann es zudem mit den meisten aktuellen Android-Flaggschiffen wie dem Samsung Galaxy S6 oder dem Sony Xperia Z5 mithalten. Der Speicher ist mit 32 Gigabyte ebenfalls ordentlich groß und lässt sich sogar noch per MicroSD-Karte erweitern. Die Kameras sind mit 16 Megapixeln hinten und fünf Megapixeln vorne zumindest im Bezug auf die Auflösung auf Stand. Als besonderes Schmankerl gibt’s Dual-SIM-Unterstützung.

Der Preis für das Akku-Monster ist eine echte Ansage: Für gerade einmal gut 230 Euro gibt es das Innos D6000 bei verschiedenen chinesischen Händlern zu bestellen. Ob es auch ganz offiziell nach Europa kommt, ist derzeit nicht bekannt.


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