Android-Smartphones: Google will keine Rücksicht auf Samsung und Co. nehmen

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Googles aktuelles Smartphone-Lineup: das Pixel 2 und das Pixel 2 XL
Googles aktuelles Smartphone-Lineup: das Pixel 2 und das Pixel 2 XL(© 2017 CURVED)

Beim MWC 2018 standen neue Smartphones wie das Galaxy S9 im Mittelpunkt. Google meldete sich aber auch ohne neue Hardware zu Wort. Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur erklärte das Unternehmen, weshalb es neben Software inzwischen auch Geräte entwickelt.

Ausschlaggebend für diese Entscheidung sei laut Rick Osterloh gewesen, dass Technik und Software heutzutage eng miteinander verknüpft sein müssten. Außerdem stellte der Google-Hardware-Chef laut der ZEIT klar, dass das Unternehmen keine halben Sachen macht: "Wir sind sehr fokussiert darauf, bei Verbraucherelektronik erfolgreich zu sein."

Innovationen haben Vorrang

"Uns geht es darum, Innovationen für Nutzer voranzutreiben und wir werden uns nicht zurückhalten", so Osterloh weiter. Rücksicht auf Anbieter anderer Android-Smartphones will Google demnach also nicht nehmen. Zuletzt hatte der Suchmaschinenriese das Google Pixel 2 und das Google Pixel 2 XL veröffentlicht. Die Vorteile gegenüber anderen Android-Smartphones liegen in erster Linie bei den Kameras der beiden Geräte, die dank überlegener Software neue Maßstäbe setzten. Zu den besonderen Funktionen gehört beispielsweise Google Lens.

Bei der Entwicklung profitiert Osterlohs Team offenbar häufig von der Expertise anderer Abteilungen: "Ich habe keine Einschränkungen bei der Kooperation mit anderen Teilen von Google", so der Manager. Unter anderem arbeite man eng mit den Android-Entwicklern, der Forschungsabteilung sowie den AR- und VR-Spezialisten zusammen.

Smart Home: Google will Vertrauen gewinnen

Außerdem äußerte sich Osterloh auch zu Googles Smart-Home-Portfolio. Angst vor einer Überwachung durch Google-Mikrofone müsste niemand haben. Denn das Unternehmen sei sich seiner Verantwortung bewusst: "Wir haben eine Menge Google-Home-Lautsprecher verkauft, zuletzt im Schnitt mehr als einen pro Sekunde. Das heißt für mich, dass wir bei diesen Menschen ein Vertrauen aufgebaut haben, dass es uns erlaubt, bei ihnen Zuhause zu sein."

Dennoch sei ihm klar, dass es immer Leute geben werde, die aus Datenschutzgründen auf Google Home & Co. verzichten. Sollten diese ihre Einstellung ändern, würde er es begrüßen, wenn sie Google als besonders vertrauenswürdig einschätzten.


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