Samsung Galaxy S9: Testbericht und Fotos

Verfügbar seit Feb 2018 aktualisiert am 12. November 2018 14:24

Optisch zeigt das Galaxy S9 keine Unterschiede zum Vorgänger Samsung Galaxy S8 oder besser gesagt, diese sind nicht gleich auf den ersten Blick zu erkennen. Innen verbirgt sich jedoch ein spannendes technisches Paket, dass sich mit der Zeit ordentlich entwickelt hat. Damit beweist Samsung erneut, dass es an hohen Standards festhält und zu den Top-Android Smartphones gehört. Alles zu den aktuellen News, Kaufempfehlungen und Preisinformationen lest ihr hier bei CURVED. 

Die neuesten Updates

[Update vom 08. November 2018] Neuigkeiten zur Android Pie Beta-Version. Diese wird noch im November 2018 für das Galaxy S9 und S9 Plus erwartet. Die finale Version soll dann auch kurz darauf folgen – zumindest für die ersten Geräte.

[Update vom 24. Oktober 2018] Diese Änderungen bringt Android 9 Pie auf dem Galaxy 9 mit sich.

[Update vom 17. Oktober 2018] Die Hinweise zum Testlauf für Android Pie häufen sich. Bis zum tatsächlichen Rollout müssen Galaxy S9 User aber wohl noch warten.

[Update vom 15. Oktober 2018] Das für Oktober angekündigte Sicherheitsupdate soll auch Selfies verbessern.

[Update vom 10. Oktober 2018] Das Update auf Android Pie bringt wahrscheinlich einen neuen Kameramodus mit, der passende Einstellungen automatisch vornimmt.

[Update vom 09. Oktober 2018] Nutzer des Samsung S9 müssen noch bis Anfang kommenden Jahres auf Android Pie warten.

[Update vom 20. September 2018] Es gibt neue AR Emojis von Disney für das Samsung Galaxy S9 und das Note 9. Welche das sind, lest ihr hier.

[Update vom 30. August 2018] Das Galaxy S9 wartet aktuell noch auf die neue Version des Betriebssystems Android Pie. Das betrifft nicht nur das Samsung-Modell sondern gilt für die meisten Smartphones.

[Update vom 10. August 2018] Wer sich für die Samsung Plus-Variante interessiert, der kann sich hier das Testergebnis einer Gegenüberstellung vom Note 9 vs. Galaxy S9 Plus anschauen. 

[Update vom 2. August 2018] Dank Android O und seinem beschleunigten Aktualisierungsprozess ist das Sicherheitsupdate für das Galaxy S9 schon verfügbar – schneller als von Google selbst angekündigt.

[Update vom 25. Juli 2018] Erfahrt hier, dank welcher Features das Samsung Galaxy S9 im Stiftung Warentest-Ranking den ersten Platz errungen hat und an 20 Smartphone-Konkurrenten vorbei gezogen ist.

[Update vom 01. Juni 2018] Bereits jetzt gibt es Gerüchte, dass beim Nachfolgemodell vom Galaxy S9 die Features mehr im Vordergrund stehen sollen. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass das Jubiläums-Smartphone Galaxy S10 über eine Kamera mit drei Linsen verfügen soll.

 Vorsichtige Design-Anpassungen

Auf den ersten Blick hat sich im Vergleich zum Galaxy S8 optisch kaum etwas verändert.

Das Infinity Display besitzt ein Seitenverhältnis von 18,5:9 und ist um die Seiten gebogen. Die Bildschirmdiagonale misst 5,8 Zoll. Für eine scharfe Darstellung sorgt eine QHD+ Auflösung (2960 x 1440 Pixel) und überzeugt mit sattem Schwarz sowie starken Kontrasten. Der Rahmen ist entsprechend der S-Reihe in der Gehäusefarbe gehalten, aber glänzt nicht mehr metallisch, sondern ist neuerdings matt.

Vorder- und Rückseite sind mit Glas eingefasst und das gesamte Gehäuse ist wasser- und staubdicht nach IP68-Standard. Laut Stiftung Warentest hat sich das Galaxy S9 im Falltest als stabiler mit höherer Display-Bruchsicherheit als das Vorgängermodell S8 erwiesen - von einem unvorsichtigen Umgang ist aber abzuraten, denn die Display-Reparaturkosten für ein S9 mit Bruchschaden zählen zu den höchsten. Trotz allgemein sehr guter Bewertungen für das S9-Display sind einige Nutzer unzufrieden wegen "toter Punkte" auf dem Touchscreen – wie ihr erkennt, ob euer Smartphone betroffen ist und wie Samsung auf den Fehler reagiert, lest ihr hier. 

Bei genauerer Betrachtung fällt ein Detail noch auf. Der untere Bildschirmrand ist ein wenig schmaler geworden. Dafür ist der obere Rand rund einen Millimeter breiter. Dort ist Platz für die Frontkamera (8 MP), den Hörer, einen Lautsprecher, die Benachrichtungs-LED und den Iris-Scanner. Eine Notch wird es allenfalls für einen Galaxy S9-Nachfolger geben.

Der Fingerabdrucksensor befindet sich weiterhin auf der Rückseite, aber nun nicht mehr neben, sondern unterhalb der Kamera. Samsung reagiert damit auf die Kritik beim S8, wo der Sensor nicht wirklich intuitiv zu erfühlen war und Nutzer beim Versuch das Handy blind zu entsperren oft auf die Linse fassten.

Verbesserte Gesichtserkennung?

Samsung hat mit dem sogenannten "Intelligent Scan" den Iris-Scanner und die Gesichtserkennung optimiert. Problematisch dabei ist, dass weiterhin eine zweidimensionale Gesichtserkennung verwendet wird. Das Galaxy S9 nimmt quasi nur ein Foto des Gesichts auf, um dieses mit den gespeicherten Daten abzugleichen. Kombiniert wird dies mit einem verbesserten Iris-Scanner. Trotzdem bleibt Samsungs System in Sachen Sicherheit hinter Apples Face ID zurück.

Kamera mit mechanischer Blende

Die Hauptkamera verfügt über 12 Megapixel und eine mechanisch verstellbare Blende. So sind variable Werte von f/1.5 bis f/2.4 mit der Blende möglich, die sich der jeweiligen Helligkeit anpassen. Die große Blendenöffnung eignet sich besonders für Low-Light-Aufnahmen, da so mehr Licht auf den Sensor fallen kann. Zusätzlich nimmt das S9 bei jeder Aufnahme 12 Fotos gleichzeitig auf und kombiniert diese im Anschluss, um die Bildqualität zusätzlich zu verbessern. Der Nutzer bekommt von diesem Vorgang jedoch nichts mit. Das fertige Bild erscheint wie gewohnt schnell auf dem Display.

Superzeitlupe mit 1000 Bildern pro Sekunde

Eine Superzeitlupe, die Videos mit 960 Bildern pro Sekunde und 720p aufzeichnet, hat Samsung seinem neuen Flaggschiff auch spendiert. Diese Funktion ist aber nur für 0,2 Sekunden möglich. Um das richtige Timing kümmert das S9 gleich mit. Es erkennt das Zeitfenster, in dem die Action stattfindet, und verlängert es auf 6 Sekunden Zeitlupe. Das Feature ist so beliebt, dass auch Konkurrenten wie das Oneplus 6 Zeitlupenfunktionen einbauen. Wie das Feature konkret funktioniert, seht ihr in dem Video hier. Wer noch mehr Überzeugung braucht, kann sich Samsungs "Experience App" aus dem Play Store herunterladen und die Superzeitlupe erstmal auf einem anderen Gerät testen.

Schnell, aber nicht schneller

Das Gerücht um schnellere Akkus mit "Graphene Balls" hat sich nicht bewahrheitet. Bis zum Einsatz dieser Technologie in Samsungs Smartphones wird es wohl noch etwas dauern. Der 3000 mAh große Akku ist dank Schnellladefunktion jedoch in knapp 90 Minuten von nahezu null auf hundert Prozent aufgeladen.

Wieder Exklusivrechte am neuen Snapdragon

Für das Galaxy S8 hatte sich Samsung zumindest zeitweise die Exklusivrechte am Snapdragon 835 gesichert. Der Prozessor von Qualcomm ist 2017 in nahezu jedem High-End-Smartphone verbaut - im Galaxy S8 war er es als erstes. Ähnlich könnte Samsung auch mit dem neuen S-Modell verfahren. Gizmochina hatte schon Ende August berichtet, dass der Deal zwischen Samsung und Qualcomm erneuert worden sei. Demnach wäre das Galaxy S9 das erste Smartphone, in dem der Snapdragon 845 zum Einsatz kommt. Der neue Chipsatz soll bis zu 35 Prozent mehr Leistung gegenüber dem 835er mitbringen. In den europäischen Modellen läuft hingegen traditionell der hauseigene Exynos-Chip von Samsung, der zumindest beim S8 mininal schneller war im Vergleich zum Snapdragon 835.

Unterhaltsames und Extra-Features

Das Samsung Galaxy S9 gehört zu den Geräten, die Googles Augmented Reality-Plattform ARCore unterstützen – über 85 interessante AR-Anwendungen stehen euch damit zur Verfügung. Auch die Auswahl an Disney-AR Emojis für das Galaxy S9 wächst und wächst: Welche coolen Charaktere Micky & Mini Maus ab jetzt Gesellschaft leisten und wie ihr das neue Paket bekommt, verraten wir euch hier. Wer es animiert mag, muss auch beim Sperrbildschirm nicht Halt machen und kann sich auf dem Always-On-Display GIFs anzeigen lassen. Seinem neuen Klingelton "Over the Horizon" mit entspannender Wirkung widmete Samsung ein eigenes Musikvideo. Vielleicht ganz praktisch, wenn die "My BP Lab"-App euren Blutdruck gemessen hat und ein erhöhtes Stresslevel angibt – denn dieses Health-Feature bietet Samsung auf dem Galaxy S9 zusätzlich zur Herzfrequenz-Ermittlung an. Ob Samsung eine standortbasierte Messenger-App namens "Uhssup" aufs Galaxy S9 und S9 Plus bringt, ist noch unklar - die Rechte für den eigenen Social-Network-Dienst sind jedenfalls gesichert. 

Was kostet es und welche Farben stehen zur Auswahl?

Das Galaxy S9 wurde jetzt offiziell vorgestellt. Zum Preis von 849 Euro wird das Galaxy S9 mit 64 GB Speicher in den Handel kommen, für 256 GB Speicherplatz sind es 100 Euro mehr. Für das Galaxy S9 Plus mit 64 GB internen Speicher verlangt Samsung gleich 949 Euro, mit 256 GB Speicher steigt der Preis auf 1049 Euro. Hier erfahrt ihr, welche Variante ihr wo kaufen könnt. An Farben bietet Samsung Schwarz, Grau, Blau und Lila an, seit Juni 2018 auch "Sunrise Gold" und für den chinesischen und südkoreanischen Markt "Burgundy Red". Wem die Farben nicht zusagen, der kann das Galaxy S9 z. B. in Schutzhüllen im Star-Wars-Look verpacken.

Alle Spezifikationen
Größe147,7 x 68,7 x 8,5 mm
Gewicht163 g
Display5,8 Zoll Super AMOLED
Kamera-Auflösung12 Megapixel
ProzessorExynos 9810
Speicherkapazität64GB
BetriebssystemAndroid 8.0 Oreo
Erweiterbarer Speicherja
Front-Kamera-Auflösung8 Megapixel
FarbeSchwarz, Grau und Lila
ProdukttypSmartphone
Arbeitsspeicher4GB
4G/LTEja
DatentransferUSB-C, Bluetooth, WLAN, GPS, NFC, GPRS/EDGE, UMTS, LTE
Kerne / Taktfrequenz8 / 4x 1,7 + 4x 2,7GHz
Grafik-ChipMali-G72MP18
Akkuleistung3000 mAH
Dual-Simnein
Stylusnein
Fingerabdruckscannerja
Preis bei Markteinführung849 €
StatusErhältlich
MartkeinführungFeb 2018
Preise ohne Vertragsbindung

Preise mit Vertragsbindung
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