Instagram: Eltern sollen Jugendliche besser unterstützen können

Instagram will Eltern mit einem Ratgeber unterstützen
Instagram will Eltern mit einem Ratgeber unterstützen(© 2017 CURVED)

Über Instagram lassen sich binnen Sekunden Bilder und Videos mit unendlich vielen Menschen teilen. Dazu finden Interaktionen mit anderen Nutzern unter anderem über Kommentare statt. Gerade Eltern, die die App nicht so gut kennen wie ihre Sprösslinge, können da schnell hilflos werden. Ihnen möchten die Betreiber nun unter die Arme greifen.

In einem Video mit einer Länge von etwa dreieinhalb Minuten fassen die Köpfe hinter Instagram schon gut zusammen, worum es in dem Ratgeber geht. Den Clip haben die Betreiber direkt in den Guide eingefügt. Eltern können zunächst ihre Kenntnisse über Instagram selbst aufhellen. Es folgen drei Bereiche, die vor allem für Teenager besonders wichtig sind, wenn es um den sicheren Umgang mit der App geht.

Privatsphäre, Interaktionen, Zeit

Seit Juni 2018 zählt Instagram über 1 Milliarde aktive Nutzer. Bei dieser Menge von Menschen ist es zunächst wichtig, die richtigen Einstellungen für die Privatsphäre zu wählen. Eltern erfahren im Ratgeber der Betreiber nun, welche Optionen was bewirken und worauf sie und ihre Kinder achten sollten. Ein weiterer wichtiger Bereich betrifft Interaktionen wie Kommentare: Nicht jeder sollte die Fotos der Kinder kommentieren können und genauso sollten manche Kommentare vielleicht auch gar nicht angezeigt werden.

Der dritte Bereich des Ratgebers dreht sich um die Nutzungsdauer der App. Hier können Eltern und Kinder prüfen, wie lange die Anwendung beispielsweise in den vergangenen Tagen bereits geöffnet war. Außerdem können Vormünder sich sogar benachrichtigen lassen, wenn eine gewisse Dauer überschritten wird. Zuletzt lernen Eltern auch noch, wie schädliches Verhalten innerhalb von Instagram gemeldet werden kann und wie sie mit ihren Kindern ein Gespräch über die App beginnen. Für Eltern könnte der Leitfaden der Betreiber von Instagram wirklich eine praktische Hilfe darstellen. Bislang gibt es das Material aber offenbar nur auf Englisch.

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