iOS 11: Änderung am Backup-System macht Eure Daten noch sicherer

Unter iOS 11 sind Eure Daten wohl noch sicherer
Unter iOS 11 sind Eure Daten wohl noch sicherer(© 2017 YouTube.com/Danny Winget)

Datensicherheit ist etwas, auf das Apple viel Wert legt. Lokale Daten sind auf dem iPhone so gut gesichert, dass letztes Jahr selbst das FBI große Mühe hatte, an diese zu gelangen. Eine Schwachstelle, die das über Umwege und unter ganz bestimmten Umständen doch ermöglicht, werden die Kalifornier mit iOS 11 offenbar ausbessern.

Apples neues mobiles Betriebssystem enthält einem Bericht von The Verge zufolge ein Sicherheitsupdate, dass einen bekannten Exploit etwas erschweren würde. Der einfachste Weg, den Schutzmechanismus des iPhones zu umgehen, sei derzeit nämlich der Umweg über einen gekoppelten Computer.

Datenklau über Umwege

Wenn ein Computer auf einem Apple-Smartphone  als vertrauenswürdig eingestuft ist, sollen Kriminelle über diesen iPhone-Backups erstellen können. Diese enthielten sämtliche Daten und seien auf dem Computer abrufbar. Die Erstellung solcher Backups sei jederzeit und sogar ohne Log-in möglich.

In Zukunft soll es schwerer werden, das "Vertrauensverhältnis" zwischen iPhone und Computer herzustellen. Bislang genügte es hierfür, auf dem entsperrten Smartphone die Frage "Diesem Computer vertrauen?"zu bestätigen. Der Log-in selbst sei dabei am einfachsten mit einem reproduzierten Fingerabdruck möglich. Unter iOS 11 soll dieser allein nicht mehr ausreichen, um die Geräte zu koppeln. Stattdessen sei dazu in jedem Fall die Eingabe des Entsperr-Codes notwendig.

Besonders Strafverfolgungsbehörden würde diese zusätzliche Sicherheitsvorkehrung die Arbeit erschweren. Denn während Polizei und FBI keine Probleme haben sollten, an die Fingerabdrücke von Verdächtigen zu kommen, sind sie auf deren Kooperation angewiesen, um die Codes zu erfahren.

Die Änderung könnte aber auch einen ganz anderen Hintergrund haben: Gerüchten zufolge könnte das neue iPhone X komplett auf Touch ID verzichten. Den Fingerabdrucksensor ersetzen soll stattdessen eine Gesichtserkennung. Ob das stimmt, verrät Apple morgen bei der offiziellen Vorstellung des neuen Flaggschiffs.


Weitere Artikel zum Thema
iPhone 2020 könnte wesent­lich schnel­ler als alle Vorgän­ger sein
Sascha Adermann
Im iPhone Xs Max arbeitet der A12 Bionic Chip – dieser ist zurzeit das Maß aller Dinge
Der Prozessor für das iPhone 2020 dürfte leistungsmäßig einen kräftigen Sprung machen. Möglich macht dies die Fertigung im 5-Nanometer-Verfahren
Apple plant offen­bar eigene Kredit­karte
Lars Wertgen
Apple wird angeblich bald eine Kreditkarte anbieten
Apple hat offenbar Gefallen am Geschäft der Finanzdienstleister gefunden – der iPhone-Hersteller plant angeblich eine Kreditkarte.
Gemein­same Apps für iPho­nes und Macs sollen spätes­tens 2021 kommen
Francis Lido
Für das MacBook Pro könnten bald deutlich mehr Apps zur Auswahl stehen als bisher
Gemeinsame Apps für macOS und iOS sollen bis 2021 Realität werden. Schon 2019 könnten aber viele iPad-Anwendungen den Weg auf Macs finden.

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren und wie man sie deaktiviert, können Sie unsere Cookie-Richtlinie aufrufen.