iOS 13: So schnell verbreitet sich die neue Version auf iPhones

Auf dem iPhone 11 läuft iOS 13 ab Werk – viele ältere Modelle können die neue Version aber als Update installieren
Auf dem iPhone 11 läuft iOS 13 ab Werk – viele ältere Modelle können die neue Version aber als Update installieren(© 2019 CURVED)

Apple hat das Update auf iOS 13 am 19. September 2019 veröffentlicht – kurz nach der Präsentation von iPhone 11 und iPhone 11 Pro. Knapp einen Monat später zeigt sich, dass iOS dem Google-Betriebssystem Android in einer Sache immer noch überlegen ist: in der Verbreitung.

Knapp einen Monat nach Beginn des Rollouts läuft iOS 13 bereits auf 55 Prozent aller mit dem Update kompatiblen iPhones. Dies geht aus einer Statistik hervor, die Apple im Support-Bereich des App Stores veröffentlicht hat. Die Aktualisierung steht für alle iOS-Handys bereit, die innerhalb der letzten vier Jahre erschienen sind. Mit einem iPhone 6s, iPhone SE oder neuer könnt ihr die neue Version also installieren.

Kaum antike iPhones unterwegs

Apple hat aber noch eine weitere Zahl geliefert. Unter allen aktiven iPhones ist bereits auf 50 Prozent iOS 13 installiert. Bringen wir das nun mit der ersten Statistik in Zusammenhang, stellen wir etwas fest: Ein Großteil der Nutzer verwendet ein Apple-Handy, das innerhalb der letzten vier Jahre in den Handel gekommen ist. Nur wenige Personen setzen offenbar noch auf ein iPhone 6 oder gar ein noch älteres Modell.

iOS 13 ist damit die aktuell am weitesten verbreitete Betriebssystem-Version für iPhones. Und das ist kein Wunder: Schon die Vorgängerversionen iOS 12 und iOS 11 sind innerhalb kurzer Zeit nach dem Launch bereits auf den meisten aktiven Geräten angekommen. Denn bei Apple müsst ihr nicht lange warten, bis die Aktualisierung auch euer iPhone erreicht. In der Regel gibt das Unternehmen Updates immer relativ zeitnah für alle kompatiblen Geräte frei.

iOS braucht keine aufwendigen Anpassungen

Besitzer von Android-Smartphones müssen in der Regel deutlich länger auf große Updates warten – obwohl sich Google um eine Änderung bemüht. Allerdings hat das auch einen Grund: Die meisten Hersteller von Android-Geräten versehen ihre Handys mit einer eigenen Benutzeroberfläche. Sobald Google eine Aktualisierung freigibt, braucht es also noch zahlreiche Anpassungen, ehe Samsung, Huawei und Co. die neue Version verteilen können.

Apple hingegen teilt sein Betriebssystem mit keinem anderen Hersteller und hat eine überschaubare Produktpalette. Demnach fallen Anpassungen für bestimmte Modelle und besondere Benutzeroberflächen weg. Auf absehbare Zeit wird sich wohl auch nichts daran ändern, dass iOS-Updates deutlich flotter als Android-Aktualisierungen an Reichweite gewinnen.


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