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iPhone 6 mit Gallium "gegrillt": Der Zerstör-Irrsinn geht weiter

Die Rückseite des iPhone 6 hat vollständig mit dem Gallium reagiert
Die Rückseite des iPhone 6 hat vollständig mit dem Gallium reagiert (© 2015 YouTube / TechRax )
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29.06.15 von

Guido Karsten

Chemie-Angriff auf das iPhone 6: Smartphone-Zerstörer TechRax hat sich offenbar darüber schlau gemacht, wie man dem Gehäuse von Apples Premium-Gerät auf ungewöhnliche Weise zu Leibe rücken kann, wenn man gerade keine Lust auf einen Schneidbrenner hat. Das beeindruckende Ergebnis einer Reaktion von Aluminium und Gallium zeigt er uns wie gewohnt in seinem neusten Video.

Nein, es ist kein Quecksilber, in das der leidenschaftliche iPhone-Killer seine Finger hält, es sieht bloß so aus. Das chemische Element, das TechRax uns da in seinem neuen Clip näher vorstellt, nennt sich Gallium – und gilt im Gegensatz zu Quecksilber als ungiftig. Dennoch hoffen wir, dass sich der Technik-Foltermeister im Anschluss die Hände gewaschen hat, da es Hautreizungen verursachen kann.

Brüchig wie morsches Holz

Während flüssiges Gallium für Menschen eher ungefährlich ist, entfaltet es allerdings eine zerstörerische Wirkung auf Aluminium, aus dem auch die Rückseite des iPhone 6 besteht. TechRax hat sich über diesen Umstand offenbar im Vorfeld informiert – und so hat er seinen Gallium-Vorrat bereits weit über dessen Schmelzpunkt von knapp 30 Grad erhitzt. Bevor er das Metall allerdings etwas ungeschickt und mit bloßen Fingern auf der Oberfläche des iPhone 6 verteilt, zerkratzt er noch dessen Oberfläche. Dies soll seiner Erklärung zufolge die Oberfläche der Hülle angreifbarer machen.

Die Reaktion selbst ist nicht unbedingt spektakulär, das Ergebnis dafür umso beeindruckender: Nach einer Nacht im Gallium-Bad ist das Aluminium des iPhone 6-Gehäuses brüchig wie morsches Holz. Bei näherer Begutachtung zerfällt es entsprechend schnell in seine Einzelteile, wenngleich das Gerät zunächst noch funktioniert.

Da TechRax aber leider nie weiß, wann er besser aufhören sollte, wäscht er das Gerät im Anschluss ab und startet damit offenbar eine neue Reaktion, die vermutlich Bestandteile des Akkus mit einbezieht: Die kläglichen Überreste brodeln und dampfen vor sich hin, während der unvorsichtige Smartphone-Vernichter weiterhin munter mit bloßen Fingern darin herumrührt. Auch wenn er sich offenbar über die Reaktion von Gallium und Aluminium informiert hat – den vorsichtigen Umgang mit chemischen Stoffen und brodelnden Smartphone-Akkus muss TechRax noch lernen.

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