iPhone 6s: Australierin steht schon als Roboter in der Warteschlange

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Wer jetzt noch ein iPhone 6s oder iPhone 6s Plus zum Release in der Hand halten möchte, muss sich auch lange Wartezeiten einstellen
Wer jetzt noch ein iPhone 6s oder iPhone 6s Plus zum Release in der Hand halten möchte, muss sich auch lange Wartezeiten einstellen(© 2015 CURVED)

Eine Australierin hat sich bereits für ein iPhone 6s vor einem Apple Store angestellt – mithilfe eines Telepräsenzroboters, wie Mashable berichtet. Wer noch keines der neuen Smartphones vorbestellt hat, muss sich nämlich auf lange Warteschlangen vor den Apple Stores gefasst machen. Das ist wegen des ausverkauften Vorbestell-Kontingents die einzige Möglichkeit, die begehrte Hardware noch am Releasetag zu bekommen.

Manche Menschen würden Lucy Kelly vielleicht als faul bezeichnen, andere wiederum als einfallsreich. Die Australierin belegt immerhin den vierten Platz in der Warteschlange vor dem Apple Store in Sydney, um am Tag des iPhone 6s-Releases am 25. September noch ein Gerät zu bekommen. Ihr Gesicht ist dabei nur auf einem Bildschirm zu sehen, der an einer Stange auf zwei Rollen montiert ist und wie ein Segway die Balance hält – ein Telepräsenzroboter also.

iPhone 6s-Kauf per Maschine

Eigentlich sind diese Maschinen für Geschäftsmeetings gedacht und dafür konzipiert, um etwa Teilnehmer aus anderen Ländern hinzuzuschalten. Zu diesem Zweck hatte auch Lucy Kellys Firma insgesamt sechs dieser Geräte angeschafft. Die Belegschaft ist begeistert: "Wir sind besessen von ihnen", so Kelly. "Wir benutzen sie für alles, nur um die neue Technologie zu demonstrieren." Was liegt also näher, um sich damit ein iPhone 6s zu sichern? Zwar ist sie selbst nicht vor Ort, kann aber dank integrierter Kamera und Mikrofon mit Leuten vor Ort kommunizieren. Da auch Ihr Chef von der Sache überzeugt ist, hat er sofort zugestimmt, als Kelly diesem ihre Idee mitteilte.

Damit der Roboter die Nacht in der Warteschlange unbeschadet übersteht, hat Kelly ihm ein Zelt errichtet – Ladestation inklusive. Sie selbst plant, die ganze Zeit im Büro und zu Hause zu bleiben und auch den Kauf ihrem Alter Ego zu überlassen. Die Chancen stehen gut: Die übrigen Wartenden sind nicht neidisch, im Gegenteil: "Jeder findet es ziemlich cool und sie waren glücklich, einem Roboter den Vortritt zu geben".


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