iPhone 6s-Nachfrage geringer als erwartet? Apple soll Bestellung reduzieren

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Womöglich verkauft sich das iPhone 6s nicht ganz so gut wie angenommen
Womöglich verkauft sich das iPhone 6s nicht ganz so gut wie angenommen(© 2015 CURVED)

Apples Aktienkurs ist am 10. November ein Stück weit eingeknickt. Der Grund für den plötzlichen Wertverlust dürfte laut CNBC ein Bericht der Großbank Credit Suisse sein. Laut diesem habe Apple nämlich bei seinen Zulieferern die Bestellungen für das aktuelle iPhone 6s und das iPhone 6s Plus um ein Zehntel reduziert.

Dem Bericht zufolge hänge die verringerte Bestellung vermutlich mit einer schwächeren Nachfrage zusammen. Die aktuell angenommenen Produktionsmengen des iPhone 6s und des iPhone 6s Plus für das vierte Quartal 2015 sollen demnach nun bei unter 80 Millionen Stück liegen, während für das erste Quartal 2016 eine Menge von 55 bis 60 Millionen Stück erwartet wird.

Bank sieht kein Problem

Die Verkaufsprognose für iPhones im kompletten kommenden Jahr senkte Credit Suisse in seinem Bericht von 242 Millionen Stück auf immer noch beachtliche 222 Millionen Geräte. Aufgrund des reduzierten Produktionsauftrags für die Zulieferer gehe man davon aus, dass das iPhone 6s einen vergleichsweise verhaltenen Verkaufsstart hatte. Apple hatte nach dem ersten Wochenende nach Launch des neuen iPhones zwar einen Verkaufsrekord von 13 Millionen Stück vermeldet. Zum einen wurde aber nicht geklärt, wie viele davon ein iPhone 6s oder iPhone 6s Plus waren. Zum anderen war der Verkaufsstart dieses Jahr der erste, zu dem das neue iPhone auch gleichzeitig in China angeboten wurde.

Ein Problem für Apple sieht Credit Suisse angesichts der reduzierten Verkaufsprognose aber nicht. Es gebe mehrere vielversprechende Entwicklungen wie zum Beispiel das in den USA von Apple eingeführte Flatrate-Angebot, bei dem monatlich zahlende Käufer jedes Jahr das neue iPhone erhalten. Kleine Schwächen im Kursverlauf der Apple-Aktie sehe man eher als Chance für einen günstigen Einkauf zusätzlicher Aktien.


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