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iPhone-Apps werden teurer: Wechselkurs soll schuld sein

Nicht mehr benötigte Apps komplett löschen schafft Speicherplatz.
Nicht mehr benötigte Apps komplett löschen schafft Speicherplatz. (© 2014 CURVED Montage )

Informationen zum Preisanstieg von iOS-Apps: Apple hat erneut eine Mail an die Entwickler von Apps geschickt, um über die Änderungen von Preisen zu informieren. In einigen Ländern werden die Apps im App Store 2015 mehr oder weniger kosten als zuvor. Als Grund nennt Apple die Wechselkurse.

So werden iOS-Apps beispielsweise in der Europäischen Union, in Kanada und Norwegen teurer, berichtet 9to5Mac. In Island werden die Preise demnach fallen, während es in Russland "Änderungen" geben soll; in welche Richtung diese gehen, schreibt Apple in der E-Mail nicht. Ausschlaggebend für die Preisanpassungen sollen die Wechselkurse der verschiedenen Währungen sein.

Preissteigerungen zu erwarten

In der E-Mail von Apple steht außerdem, dass die Einverständniserklärung für Entwickler und die Preis-Dokumente innerhalb der nächsten Tage entsprechend angepasst werden. Für Besitzer eines iPhones oder iPads in Europa bedeutet diese Ankündigung, dass sie sich auf Preissteigerungen für Apps in Apples App Store einstellen sollten.

Bereits Mitte Dezember 2014 hatte Apple angekündigt, dass sich die neue Umsatzsteuerregelung der Europäischen Union auch auf die App-Preise auswirken würde. Bislang galt die Regelung für das Land des Anbieters, was im Falle von Apple Luxemburg ist. Nach der neuen Regelung ist für die Erhebung der Steuer aber das Land des Käufers ausschlaggebend – und in vielen europäischen Ländern ist diese Steuer höher als in Luxemburg.

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