iPhone-Verbot beim FC Bayern wegen Gigaset-Vertrag

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Die Spieler des FC Bayern sollen bald nur noch mit Gigaset-Smartphones zu sehen sein
Die Spieler des FC Bayern sollen bald nur noch mit Gigaset-Smartphones zu sehen sein(© 2015 Facebook/FCBayern)

Kein iPhone 6 von Apple, kein Galaxy S6 von Samsung: Die gut bezahlten Spieler des FC Bayern München dürfen ihre High-End-Smartphones im Dienst nicht mehr benutzen. Der Grund: Ihr Verein hat einen Exklusivvertrag mit dem Münchner Anbieter Gigaset geschlossen.

Der Sponsoring-Vertrag mit dem relativ unbekannten Unternehmen, das aus der Festnetzsparte von Siemens hervorgegangen ist, verbietet den Spielern in Zukunft die Benutzung von anderen Smartphones, berichtet N24. Gigaset ist somit der alleinige Ausstatter für Telekommunikationsgeräte – was auch die Smartphones der Spieler einschließt.

Bislang noch kein Smartphone erhältlich

Das Kuriose daran ist, dass Gigaset derzeit noch gar kein eigenes Smartphone im Angebot hat. Laut Karl-Heinz Rummenigge sollten die Spieler aber dennoch bald nur noch mit Gigaset-Smartphones in der Öffentlichkeit zu sehen sein. Seiner Ansicht nach werde der Anbieter so hochwertige Produkte auf den Markt bringen, dass die Spieler nicht zu dem Umstieg von ihrem iPhone oder Galaxy-Smartphone überredet werden müssten. Gigaset will auf der IFA 2015 seine ersten mobilen Geräte vorstellen, die dann ab dem vierten Quartal erhältlich sein sollen.

Der Vertrag zwischen dem FC Bayern und Gigaset sei zunächst für drei Jahre gültig. Das Telekommunikationsunternehmen erhoffe sich von der Kooperation mit dem weltbekannten Verein vor allem, seine Geräte in China verkaufen zu können. Auch ein Smartphone mit dem Logo des FC Bayern soll es demnach geben.


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