iPhones: Apple-Patent für Lautsprecher soll mehr Platz im Gehäuse schaffen

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Apple hat den Klinkenanschluss beim iPhone 7 aus Platzgründen wegrationalisiert
Apple hat den Klinkenanschluss beim iPhone 7 aus Platzgründen wegrationalisiert(© 2016 CURVED)

Kacheln statt Membranen in iPhones: Apple hat sich ein Patent gesichert, das eine neue Lautsprechertechnologie beschreibt. Der Clou: Die Lösung setzt auf sehr flache Bauteile, sodass mehr Platz für andere Komponenten bliebe, wie AppleInsider berichtet.

Die Methode selbst bedient sich dabei offenbar einer bereits bekannten Anwendung von Kacheln statt trichterförmiger Membranen als Lautsprecher. So beschreibt Apples Patent den Einsatz von mehreren flachen Teilen, die einzeln nicht als Ersatz der herkömmlichen Technologie ausreichen würden, zusammen als Super-Kachel aber genug Leistung zu erzeugen in der Lage seien.

Armband aus Display-Stoff für die Apple Watch

Der Aufbau erlaube es Apple theoretisch, HD-Sound mit geringeren Platzansprüchen wiederzugeben, wovon sowohl iPhones als auch iPads und MacBooks profitieren würden. Über eine Anwendung in Endprodukten gibt das Patent indes keine Auskunft – es könnte ebenso gut sein, dass die Technologie nie tatsächlich zum Einsatz kommen wird. Das Gleiche gilt für ein zweites Patent, für das die zuständige US-Behörde grünes Licht gegeben hat.

Der Illustration nach zu urteilen, liegt das Hauptaugenmerk dieses Patents auf Wearables. Laut Beschreibung handelt es sich um ein "gewebtes Display", das aus Fasern besteht, die Licht leiten können. Auf diese Weise wäre es etwa möglich, die Uhrzeit auch auf einem Armband anzuzeigen. Der Einsatz scheint aber auf eher grobpixelige Anzeigen beschränkt zu sein. Überdies könnte der Screen-Stoff auch als eine Art Zusatzdisplay dienen, das sich an andere Geräte wie etwa ein iPad anschließen lässt und Benachrichtigungen anzeigt. Wie bei den Sound-Kacheln für iPhones unc Co. gilt aber, dass das Patent vielleicht für immer in Apples Archiv verbleibt, ohne in einem Gerät aufzutauchen.


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