iWatch: Analyst sieht Voice-Messages als Killer-Feature

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Die Erwartung ist riesig: Die iWatch könnte schon in zwei Wochen enthüllt werden
Die Erwartung ist riesig: Die iWatch könnte schon in zwei Wochen enthüllt werden(© 2014 Youtube/ConceptsiPhone)

Was wird das Killer-Feature sein, mit dem Apple seine iWatch zum gewohnten Erfolg führen will? Laut Boy Genius Report hat der UBS-Analyst Steve Milunovich diese Frage klar für sich beantwortet: Er ist der Meinung, dass Apple plant, Sprachnachrichten und der eigenen Smartwatch im selben Atemzug zum Durchbruch zu verhelfen.

Das Hauptargument für diese Überlegung ist, dass Apple mit iOS 8 Sprach- und Videonachrichten in iMessage einführt. Mittels eines Tastendrucks soll es Nutzern dann möglich sein, direkt eine Aufnahme zu starten – und dank der iWatch soll es hierzu noch nicht einmal nötig sein, das iPhone aus der Tasche zu holen. In der Theorie könnte dies also die Zeit, die für das Versenden einer Nachricht benötigt wird, drastisch reduzieren. Nach Milunovich wird Apple genau hier ansetzen und versuchen, Sprachnachrichten und die iWatch mit einem Streich weltweit zur Mode zu machen.

Voice Messages wurden bisher von keinem Hersteller als Kaufargument für eine Smartwatch angeführt, weil sie bisher eben einfach nicht in Mode sind. Und dies hat wohl verschiedene Gründe: Zum einen setzen Messenger mit der Funktion mehr als nur einen Tastendruck voraus, bis die Aufnahme abgeschlossen ist. Zum anderen können Sprach- und Videonachrichten schnell das monatliche Datenvolumen des Mobilfunkvertrages schmelzen lassen. Auch ein Grund könnte wohl sein, dass der Nutzer sich für die Aufnahme einer Sprachnachricht ein ruhiges Örtchen suchen muss.

Apple arbeitet an verbesserter Spracherkennung

Apple ist geübt darin, solche Hindernisse zu überwinden und könnte sich auch in diesem Fall Lösungen überlegt haben. Da wäre beispielsweise die verbesserte Spracherkennung, an der Apple zwecks Siri arbeiten soll: Sie könnte vielleicht zum Einsatz kommen, wenn schnell und fehlerfrei Textnachrichten diktiert werden sollen. Oder vielleicht enthält die Technik auch ein besonderes Kompressionsverfahren, das die zu übertragenden Daten einer Sprachnachricht entscheidend verringern könnte.

Es bleibt abzuwarten, ob Apple sich wirklich Sprachnachrichten als Killer-Feature überlegt hat, um die iWatch im Herbst an den Mann zu bringen. Sicher ist wohl nur, dass das Gerät nicht bloß eine müde Mischung aus Zweit-Display zum Lesen von SMS und Fitness-Wearable sein wird.

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