iWatch mit Sprachnachrichten: Cook heizt Spekulation an

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iWatch(© 2014 Youtube/youcouldseethefuture)

Ersetzt die iWatch bald das iPhone als Sprachrohr? Der Analyst Steven Milunovich berichtet laut Fortune von einem Treffen mit Apple-CEO Tim Cook, der sich dabei durchaus angetan vom Konzept der Sprachnachrichten gezeigt haben soll. Nach der Verankerung in iOS 8 könnte das Feature die iWatch von der Smartwatch-Konkurrenz abheben und zum erwarteten Verkaufsschlager aufschwingen.

Die Inspiration dazu scheint sich Steve Jobs' Nachfolger in China geholt zu haben: „Als wir Tim Cook besucht haben, sagte er, dass man beim Gang durch die Straßen Chinas eher Menschen in ihre Telefone sprechend Sprachnachrichten versenden sieht als Textmitteilungen“, hält Milunovich fest und führt fort: „Diese Fähigkeit auf die Uhr zu portieren macht Sinn, da es einfacher ist, eine Sprachnachricht über ein Gerät zu versenden, das sich bereits am Handgelenk befindet, als dafür ein Telefon herauszuholen.“

Der letztere Schluss dürfte von Milunovich selbst stammen, denn Tim Cook wird wohl kaum über mögliche Smartwatch-Features gesprochen haben, während die iWatch noch nicht einmal offiziell angekündigt ist. Damit macht der Analyst sein neuerliches Argument stark, Sprachnachrichten würden das Killer-Feature der iWatch werden.

Voice Messaging als Apples Schlüssel für den chinesischen Markt?

Der Schluss von Milunovich liegt durchaus nahe, denn mit iOS 8 hält eine entsprechende Funktion für iPhone und Co. ohnehin Einzug in die Nachrichten-App. Zudem soll Tim Cook gegenüber dem Analysten betont haben, dass Apple auf dem lukrativen chinesischen Markt noch einen weiten Weg vor sich habe – und für eben diesen könnten die dort so beliebten Sprachnachrichten ein entscheidender Faktor sein.

Milunovich traut Apples iWatch jedenfalls einen ähnlich starken Start wie dem iPad zu und sagt, ausgehend von einem durchschnittlichen Preis von 300 Dollar, 21 Millionen verkaufte Geräte im Laufe des ersten Jahres voraus. Wenn Apple alles richtig macht, hält er auch die von einigen anderen Analysten geschätzten 40 bis 50 Millionen Exemplare für möglich.


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